Hier können Sie in digitaler Form auf die September-Ausgabe 2026 der Patientenzeitschrift „marien“ zugreifen.
Was Sie in dieser marien-Ausgabe erwartet
Niemand operiert allein – und das ist gut so. Denn selbst die beste Chirurgin, der erfahrenste Internist oder die versierteste Pflegekraft ist nur ein Teil des Ganzen. Ein Krankenhaus funktioniert wie ein Uhrwerk – oder besser: wie ein Orchester. Viele Instrumente, viele Stimmen, viele Persönlichkeiten. Erst im Zusammenspiel entsteht das, worauf es ankommt: Medizin, die wirkt. Forschung, die voranbringt. Menschlichkeit, die trägt.
Teamwork ist deshalb weit mehr als ein Modewort. Es ist der Herzschlag unseres Hauses. Tag für Tag arbeiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufen, Talenten und Erfahrungen daran, dass Patientinnen und Patienten die bestmögliche, individuell auf sie abgestimmte Behandlung erhalten. Sie setzen ihr Wissen und ihre Erfahrung ein, entwickeln medizinische Lösungen weiter, hinterfragen Bewährtes und bilden den Nachwuchs aus. Sie organisieren Abläufe und sorgen für all das, was im Hintergrund unverzichtbar ist – von Hygiene und Technik bis hin zur Verpflegung. Vor allem aber begegnen sie Menschen in schwierigen Lebensphasen mit Fachwissen, Geduld und einem offenen Herzen.
Gerade in Zeiten, in denen wirtschaftliche Schlagzeilen aus dem Gesundheitswesen oft lauter sind als die vielen guten Nachrichten, lohnt sich der Blick hinter die Kulissen unseres Krankenhauses. Denn dort zeigt sich, was ein Krankenhaus wirklich ausmacht: nicht Gebäude, Geräte oder Bilanzen. Sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen. Miteinander statt nebeneinander. Jeden Tag aufs Neue.
Von diesem Miteinander erzählt auch die neue Ausgabe unserer marien. Wir berichten von einem Patienten, dem die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie nach Jahren mit erheblichen Schlafproblemen neue Lebensqualität geschenkt hat (S. 6), zeigen, wie moderne Leberchirurgie immer schonender und präziser wird (S. 10), und präsentieren innovative Behandlungsmöglichkeiten bei Schilddrüsenknoten (S. 12) sowie einem Fersensporn (S. 14).
Wir stellen unsere Konventsoberin vor und gratulieren vier Ordensschwestern zu ihren Professjubiläen (S. 18, S. 20). Ihr jahrzehntelanges Engagement erinnert daran, dass Fürsorge und Verlässlichkeit keine kurzfristigen Projekte sind, sondern eine Haltung. Außerdem nehmen wir Sie mit nach Nepal und Afrika (S. 22, S. 42) – dorthin, wo medizinisches Wissen auf Tatkraft trifft und Engagement konkrete Hilfe schafft.
Wir freuen uns zudem über zahlreiche Auszeichnungen für unsere Ärztinnen, Ärzte und Kliniken (S. 26). Solche Ehrungen machen stolz. Vor allem aber erzählen sie etwas, das in keiner Urkunde steht: Hinter jeder ausgezeichneten Leistung stehen viele Menschen, die ihren Teil dazu beitragen – oft leise, häufig im Hintergrund und doch unverzichtbar.
Vielleicht ist genau das die schönste Erkenntnis: In einem Krankenhaus gibt es viele Spezialisten. Aber den wichtigsten Beruf üben alle gemeinsam aus: Team. Dafür danken wir allen, die dazu beitragen – und Ihnen, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken.
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