Notfallnummern

Telefonzentrale

0711 6489-0

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37, 70199 Stuttgart

Interdisziplinäre Notaufnahme

0711 6489-8050

Hauptgebäude St. Maria
Ebene M1

Schlaganfalltelefon

0711 6489-2500

Bei akuten Schlaganfällen erreichen Sie rund um die Uhr (24 Stunden) das Schlaganfallteam.

Notrufnummer Rettungsdienst

112

Bitte rufen Sie in einer Notfallsituation diese Nummer an. Der Anruf ist von jedem Telefon aus kostenlos.

Die Interdisziplinäre Notaufnahme

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Interdisziplinären Notaufnahme (INA)

  • Leitungsteam:
  • Porträt Herr Tschritter
  • Porträt Herr Krauss

Zentrale Anlaufstelle, wenn Arztpraxen geschlossen haben. Bitte kommen Sie ohne telefonische Anmeldung!

Montag bis Donnerstag 19.00–1.00 Uhr
Freitag 14.00–1.00 Uhr
Wochenende und Feiertage 7.00–1.00 Uhr

Website Notfallpraxis

Adresse

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

Parken am Marienhospital

Gebührenpflichtig

Kostenlos

Behandlungsraum Strahlentherapie

Strahlentherapie
und Palliativmedizin

Mit unsichtbarer Energie wirksam behandeln

Unsere Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin behandelt vor allem Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen an zwei Standorten, dem Marien-hospital und dem Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart. Bei der Bestrahlung verfolgen wir organ- und funktionserhaltende Konzepte. Medizinphysiker, Medizinisch-technische Assistenten und Ärzte sorgen unter anderem dafür, dass Sie als Patient qualifiziert betreut werden.

Durch eine optimale Bestrahlungsplanung und eine hohe Präzision der Strahlenanwendung lässt sich die Strahlungswirkung steigern und der Tumor vernichten. Gleichzeitig erreichen wir, dass Sie die Therapie besser vertragen und die Nebenwirkungen geringer sind. Neben bösartigen Tumoren können wir auch gutartige Erkrankungen durch eine niedrig dosierte Strahlentherapie sinnvoll behandeln. Etwa, wenn sich Ihre Sehnen und Muskeln chronisch entzündet haben und starke Schmerzen verursachen.

Angepasst an Ihre persönliche Situation werden Sie stationär oder ambulant in unserem Medizinischen Versorgungszentrum behandelt. Sollten Sie unheilbar an Krebs erkrankt sein, sind Sie bei den Mitarbeitern unserer Palliativabteilung in besten Händen. Diese wird von uns gemeinsam mit der Klinik für Innere Medizin 3 geleitet. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit niedergelassenen Ärzten sowie mit den Tumorzentren der Klinik Schillerhöhe und des Robert-Bosch-Krankenhauses zusammen.

Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart
Sekretariat
Cornelia Vogel

Telefon: 0711 6489-2604

Telefax: 0711 6489-2605

strahlentherapie@vinzenz.de

Sprechstunden und Ambulanz

Leistungsspektrum

Fachartikel

Downloads & Infomaterial

10

Betten

230

stationäre
Patienten

3.715

ambulante
Patienten

7

Ärzte

Prof. Dr. med. Thomas Hehr, Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin am Marienhospital Stuttgart

Prof. Dr. med. Thomas Hehr
Chefarzt

Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin
Facharzt für Strahlentherapie
thomas.hehr@vinzenz.de

weitere Informationen
Dr. med. Patrick Spillner, leitender Oberarzt der Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin am Marienhospital Stuttgart

Dr. med. Patrick Spillner
Leitender Oberarzt

Facharzt für Strahlentherapie
patrick.spillner@vinzenz.de

Dr. med. Frauke Winkhaus, leitende Oberärztin der Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin am Marienhospital Stuttgart

Dr. med. Frauke Winkhaus
Leitende Oberärztin

Fachärztin für Strahlentherapie
frauke.winkhaus@vinzenz.de

Dr. med. Martin Zoz, leitender Oberarzt der Palliativmedizin am Marienhospital Stuttgart

Dr. med. Martin Zoz
Ärztlicher Leiter der Palliativmedizin

Leitender Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin
martin.zoz@vinzenz.de

weitere Informationen
Privatdozent Dr. Christian Gromoll, Leiter der Medizinischen Physik am Marienhospital Stuttgart

Privatdozent Dr.-Ing. habil. Christian Gromoll
Leiter der Medizinischen Physik

christian.gromoll@vinzenz.de

weitere Informationen

Fachärzte der Strahlentherapie

Claudia Born
Dr. med. Dagmar Bucher
Dr. med. Annekathrin Thürnau-Ostermann
Dr. med. Ulrike Strandhagen

Assistenzärzte der Strahlentherapie

Dr. med. Corinna Fritz
Dr. med. Anna-Maria Leiherr

Wissenswertes

Informationen zum Therapieablauf

Anmeldung in der Ambulanz

Der erste Kontakt erfolgt in unserer Ambulanz. Bitte melden Sie sich dort telefonisch unter 0711 6489 2677 an.
 

Erst- oder Aufklärungsgespräch

Bevor wir mit den vorbereitenden und therapeutischen Maßnahmen beginnen, führt einer unserer Ärzte zunächst mit Ihnen ein ausführliches Erstgespräch. Hierfür benötigen wir folgende Unterlagen:

  • möglichst komplette Untersuchungsbefunde und Röntgenbilder
  • Arztbericht und Laborwerte
  • Überweisung des Haus- oder Facharztes

Mit dem Aufklärungsgespräch wollen wir Sie über das Therapieziel, den Behandlungsablauf und mögliche Behandlungsfolgen informieren. Auch therapeutische Alternativen sprechen wir an. Außerdem liefert es uns wichtige Grundlagen für die Planung der Behandlung. Der gesprächsführende Arzt wird Sie deshalb auch noch einmal persönlich nach dem Verlauf Ihrer Erkrankung und den bisher durchgeführten therapeutischen Maßnahmen befragen. Die anschließende körperliche Untersuchung hilft uns, das Bild der Erkrankung zu vervollständigen. Es werden unter anderem folgende Punkte besprochen:

  • Nutzen und Risiken der Therapie
  • mögliche therapeutische Alternativen
  • Therapieablauf, -dauer und -technik
  • empfehlenswerte Kombinationsbehandlungen und Begleittherapien
  • spezifische Nachsorgeuntersuchungen


Bestrahlungsplanung und Simulation

Die nächsten ein oder zwei Termine gelten der präzisen Bestrahlungsplanung (Bestrahlungsplanungs-Computertomografie, Durchleuchtung am Simulator). Ziel ist, Ihre persönlichen Bestrahlungsparameter zu ermitteln. Bei größtmöglicher Effizienz der Behandlung wird so jedes unnötige Risiko für das gesunde Gewebe vermieden.

Grundlage sind Ihre Krankenunterlagen, etwa der histopathologische Befund und Röntgenbilder. Eventuell brauchen wir weitere diagnostische Untersuchungsergebnisse, zum Beispiel mittels Computer- oder Magnetresonanztomografie. Gemeinsam mit dem Zielvolumen der Bestrahlung geben wir diese Daten und Werte in ein modernes 3D-Therapieplanungssystem ein. Dadurch können unsere Ärzte und Medizinphysiker die für Sie günstigsten Bestrahlungsparameter ermitteln. Die Behandlung lässt sich anschließend mit großer Präzision durchführen.
 

Bestrahlungssitzungen

In der Regel erfolgen die einzelnen Bestrahlungen ambulant. Bei Bedarf ist auch eine stationäre Behandlung möglich. Die gesamte Therapie kann sich über mehrere Wochen erstrecken.

In der Regel kommen Sie einmal täglich von Montag bis Freitag in die Klinik. Jede Bestrahlung umfasst normalerweise mehrere Bestrahlungsfelder und dauert nur wenige Minuten. Die Felder kontrollieren wir in regelmäßigen Abständen während des gesamten Behandlungszeitraums. Außerdem finden ärztliche Untersuchungen und Gespräche statt. Am Ende der Therapie stimmen wir das weitere Vorgehen mit Ihnen ab. Der zuständige Arzt bespricht mit Ihnen Verhaltensmaßnahmen und Empfehlungen zur tumorspezifischen Nachsorge. Um mögliche Behandlungsfolgen zu erkennen und zu behandeln, sind regelmäßige Kontrollen erforderlich.

Was bei der Nachsorge zu beachten ist

Anmeldung in der Ambulanz

Bitte melden Sie sich für einen Nachsorgetermin in unserer Ambulanz an.
Telefon: 0711 6489 2677
strahlentherapie@vinzenz.de


Ziel der Nachsorge

Nach einer Strahlentherapie sollte der Behandlungserfolg einer Strahlenbehandlung regelmäßig überprüft werden (gemäß der Richtlinie „Strahlenschutz in der Medizin“). Ergebnisse von Nachuntersuchungen sind demzufolge mindestens fünf Jahre nach Abschluss der Strahlenbehandlung regelmäßig zu erfassen und zu dokumentieren. Direkt nach Abschluss der Behandlung werden Prüfintervalle von drei, sechs und zwölf Monaten vorgeschlagen. Anschließend sollten Sie jährlich zur Nachsorge kommen.

Die Nachsorge kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:

  1. durch den Arzt, der die Strahlenbehandlung vorgenommen hat
  2. durch den nachbehandelnden, fachlich geeigneten Arzt (Delegation) für bestimmte Nachsorgemaßnahmen. Es besteht allerdings eine Mitteilungspflicht gegenüber dem ursprünglich behandelnden strahlenanwendenden Arzt. Dieser bleibt für die Nachsorge verantwortlich.
Teilnahme an innovativen Therapieansätzen

Komplexe Behandlungsabläufe verbessern

Unsere Klinik nimmt im Rahmen des Onkologischen Zentrums im Marienhospital an nationalen und internationalen Studien teil. Daher können wir unseren Patienten je nach Krankheitsverlauf innovative, noch nicht fest etablierte Therapiekonzepte anbieten. In diesen Studien versuchen wir, den Ablauf komplexer Behandlungen mittels Strahlentherapie, Chemotherapie und Operation zu optimieren. Besonderes Interesse legen wir hierbei auf die Wechselwirkungen von Medikamenten und Strahlentherapie im Tumor und im gesunden Gewebe.
 

Was sind eigentlich klinische Studien?

Klinische Studien oder Prüfungen sind wissenschaftliche Untersuchungen. Darin werden in der Regel neu entwickelte Arzneimittel überprüft und auf ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit gegenüber Patienten bzw. gesunden Personen getestet. Auf der Grundlage dieser Studien können wir je nach Tumorart zukünftig eine wissenschaftlich gut belegte Behandlungsform der Erkrankung anbieten. Wovon Sie als Patient unmittelbar profitieren.

Informationen über aktuell laufende klinische Studien erhalten Sie auf der Seite unseres Studienzentrums.

Interne und externe Kooperationen

Für bestmögliche Heilung oder Schmerzlinderung sorgen

Je nach Tumorart und Krankheitsstadium erhalten manche unserer Patienten eine Kombinationsbehandlung aus Operation, Systemtherapie (Chemotherapie) und Strahlentherapie. Mit solch „multimodalen Therapieansätzen“ versuchen wir, eine möglichst gute Heilungschance zu erreichen oder zumindest eine Linderung der Beschwerden herbeizuführen. 

Hierfür arbeiten wir eng mit den niedergelassenen Fachärzten zusammen. Außerdem findet ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Fachkliniken im Hause statt (wie Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie oder HNO). Und zwar in der Ambulanz, am Krankenbett sowie in der Tumorkonferenz. Der Austausch garantiert eine individuelle Therapieentscheidung für jeden einzelnen unserer Patienten. Unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit wird darüber hinaus in regelmäßigen Abständen von der Deutschen Krebsgesellschaft begutachtet. So sind unter anderem unser Onkologisches Zentrum, Brustzentrum und Darmzentrum erfolgreich zertifiziert.
 

Externe zertifizierte Kooperationen

Unsere Klinik ist auch in weiteren externen klinischen Einrichtungen im Raum Stuttgart als Hauptbehandler tätig. Und zwar:


Mitgliedschaften in externen Einrichtungen

Die Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin ist des Weiteren an folgende Organisationen angeschlossen:

  • AG Mammakarzinom der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)
  • American Society of Clinical Oncology
  • Comprehensive Cancer Center (CCC) Tübingen-Stuttgart
  • Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)
  • Deutsche Hodgkin-Studiengruppe
  • Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
  • Europäische Gesellschaft für therapeutische Radioonkologie (ESTRO)
  • Onkologischer Schwerpunkt Stuttgart (OSP)
  • SAKO (Stuttgarter Arbeitskreis für Onkologie)
  • Südwestdeutsches Tumorzentrum der Universität Tübingen

Außerdem wird Prof. Hehr Kongresspräsident der DEGRO für 2021 sein.

Downloads & Infomaterial für Patienten

Downloads & Infomaterial für Ärzte und Zuweiser