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Klinik für Notfallmedizin

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

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Allgemein/Innere und Chirurgie/Orthopädie
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Adresse

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

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Aktuelles

Ärztefortbildung am 1.7.2026 mit großer Resonanz

Interdisziplinäre Krebsmedizin im Fokus: Im Marienhospital Stuttgart fand am 1. Juli 2026 der erste „Klinische Abend“ der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie statt. Die Veranstaltung stieß bei Fachpublikum aus Klinik, Praxis und angrenzenden Disziplinen auf großes Interesse. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen der onkologischen Viszeralchirurgie sowie neue diagnostische und therapeutische Standards in der interdisziplinären Krebsbehandlung.

Die Fortbildungsveranstaltung am 1.7.2026 stieß bei Fachpublikum aus Klinik, Praxis und angrenzenden Disziplinen auf großes Interesse

Krebsmedizin im Fokus: Die Resonanz beim Fachpublikum war groß

Einjähriges Jubiläum

Der Abend war zugleich mit einem persönlichen Anlass verbunden: Prof. Dr. Carina Riediger, Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, blickte auf ihr erstes Jahr am Marienhospital Stuttgart zurück. Sie gab einen fachlichen Überblick über die in dieser Zeit neue organisatorischen Strukturen und Einführung neue chirurgischer Techniken und operativer Schwerpunkte.

Interdisziplinäre Onkologie im Wandel

Die onkologische Versorgung ist in den vergangenen Jahren durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Entwicklungen geprägt worden. Insbesondere molekulare Diagnostik, differenzierte bildgebende Verfahren und individualisierte Therapiekonzepte haben die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen nachhaltig verändert. Diese Entwicklungen wurden im Rahmen des Klinischen Abends aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und in den Kontext der am Marienhospital etablierten interdisziplinären Zusammenarbeit gestellt. Das viszeralonkologische Zentrum des Hauses spielt dabei eine zentrale Rolle in der Bündelung von Diagnostik, Therapie und Nachsorge.

Fachlicher Austausch zwischen den Disziplinen

Das Programm begann mit einer einführenden Einordnung durch Prof. Dr. Carina Riediger, die den aktuellen Stand der onkologischen Viszeralchirurgie am Marienhospital Stuttgart darstellte und die strukturellen und chirurgische Weiterentwicklungen des vergangenen Jahres skizzierte. „Die Onkologie entwickelt sich derzeit mit großer Dynamik weiter. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse der vergangenen Jahre finden inzwischen Eingang in die klinische Versorgung. Entscheidend ist dabei die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen“, sagte Prof. Riediger in ihrer Begrüßung.

Im Anschluss gaben die verschiedenen Fachdisziplinen des viszeralonkologischen Zentrums am Marienhospital Stuttgart ein Update zu den aktuellen Standards in ihrem jeweiligen Bereich. Dr. Stefano Fusco, seit April 2026 Chef der Gastroenterologie am Marienhospital Stuttgart, stellte neue Standards in der interventionellen Endoskopie vor und erläuterte deren Bedeutung für Diagnostik und Therapie im gastroenterologischen Kontext.

Die aktuellen Standards, aber auch die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsperspektiven im Bereich der interventionellen Radiologie stellte Neuroradiologie Dr. Johannes Waidelich dar. Er zeigte zudem auf, wie bildgestützte Verfahren zunehmend therapeutische Aufgaben übernehmen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Pathologie. Dr. habil. Alexander Scheiter gab Einblicke in die molekulare Diagnostik und erläuterte deren wachsende Bedeutung für eine präzise Tumorcharakterisierung. 

Privatdozent Dr. Christian-Friedrich Jehn, Leiter des onkologischen Zentrums am Marienhospital Stuttgart, zeigte passend dazu einen spannenden Überblick über moderne Ansätze der molekular-stratifizierten onkologischen Therapie auf und verdeutlichte, wie stark sich Behandlungskonzepte zunehmend an individuellen Tumoreigenschaften orientieren.

Abgerundet wurde das Programm durch Prof. Dr. Thomas Hehr, der die Integration der Radiochemotherapie in interdisziplinäre Behandlungskonzepte darstellte und damit die enge Verzahnung von Strahlentherapie und den anderen Fachdisziplinen innerhalb des onkologischen Zentrums in den Mittelpunkt rückte.

Zahlreiche Gäste und positive Resonanz

Zu den Gästen der Veranstaltung zählte neben vielen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen auch Privatdozent Dr. Michael Preusch, Leiter der Intensivmedizin am Uniklinikum Heidelberg und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion des Landtags von Baden-Württemberg. Die Teilnahme unterstrich die Relevanz des Themas auch im gesundheitspolitischen Kontext. Der Klinische Abend bot einen strukturierten Überblick über aktuelle Entwicklungen der onkologischen Viszeralmedizin und machte zugleich die Bedeutung enger interdisziplinärer Zusammenarbeit sichtbar. Die Veranstaltungsreihe wird im regelmäßigen Turnus fortgeführt und soll aktuelle Einblicke in neue diagnostische und therapeutische Ansätze geben.