Notfallnummern

Telefonzentrale

0711 6489-0

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37, 70199 Stuttgart

Interdisziplinäre Notaufnahme

0711 6489-8050

Hauptgebäude St. Maria
Ebene M1

Schlaganfalltelefon

0711 6489-2500

Bei akuten Schlaganfällen erreichen Sie rund um die Uhr (24 Stunden) das Schlaganfallteam.

Notrufnummer Rettungsdienst

112

Bitte rufen Sie in einer Notfallsituation diese Nummer an. Der Anruf ist von jedem Telefon aus kostenlos.

Die Interdisziplinäre Notaufnahme

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Interdisziplinären Notaufnahme (INA)

  • Leitungsteam:
  • Porträt Herr Tschritter
  • Porträt Herr Krauss

Zentrale Anlaufstelle, wenn Arztpraxen geschlossen haben. Bitte kommen Sie ohne telefonische Anmeldung!

Montag bis Donnerstag 19.00–1.00 Uhr
Freitag 14.00–1.00 Uhr
Wochenende und Feiertage 7.00–1.00 Uhr

Website Notfallpraxis

Adresse

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

Parken am Marienhospital

Gebührenpflichtig

Kostenlos

Geburtshilfe

Häufige Fragen zu Schwangerschaft und Geburt ...

Die Geburt ist der Abschluss der Schwangerschaft. Diesem Zeitpunkt fiebert jede Schwangere entgegen – nicht selten mit gemischten Gefühlen. Einerseits besteht Freude über das bevorstehende Ereignis. Andererseits ist man in Sorge darüber, ob bei der Geburt auch alles gut geht.

Wir möchten Sie in dieser aufregenden Zeit gern beratend begleiten.

Schwerpunkt Geburtshilfe

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart
Kreißsaal

Telefon: 0711 6489-2320

kreisssaal@vinzenz.de

Sprechstunden und Ambulanz

Leistungsspektrum

Fachartikel

Downloads & Infomaterial

... und unsere Antworten darauf

Wie lange dauert eine Schwangerschaft?

Der errechnete Termin wird selten eingehalten

Eine Schwangerschaft dauert etwa neun Monate oder 40 Wochen. Allerdings machen sich die wenigsten Kinder zum errechneten Termin auf den Weg. Die Kinder gelten nach Abschluss der 37. Schwangerschaftswoche nicht mehr als Frühgeburt. Bis zwei Wochen über den Geburtstermin hinaus spricht man von Terminüberschreitung. Da die Versorgung des Ungeborenen in dieser Phase schrittweise abnimmt, wird ab dem 10. Tag über dem Termin mit der Geburtseinleitung begonnen.

Für die Geburtseinleitung stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Etwa die mechanische Zervixreifung mittels Ballonkatheter oder die medikamentöse Geburtseinleitung.

Ist es sinnvoll, sich vor der Geburt vorzustellen / anzumelden?

Keine Anmeldung nötig 

Sie brauchen sich für die Geburt im Marienhospital nicht vorher anzumelden. Bei Besonderheiten oder Auffälligkeiten in der Schwangerschaft können Sie sich in unserer Schwangeren-Ambulanz ab der 35. Schwangerschaftswoche vorstellen und beraten lassen.

Bitte melden Sie sich dort unter der Telefonnummer 0711 6489-2377 an (Montag bis Freitag von 9.00–13.30 Uhr). Mitzubringen sind eine Überweisung vom Frauenarzt und der Mutterpass. Bei Besonderheiten oder vorbestehenden Erkrankungen auch die ärztlichen Befunde.

Falls Ihnen eine Teilnarkose (PDA = Periduralanästhesie) zur Geburtserleich­terung interessant erscheint, können Sie sich auf der Seite „Schwerpunkt Anästhesiologie“ (geburtshilfliche Anästhesie) über diese Methode der Schmerzlinderung näher informieren.

Wie beginnt die Geburt?

Verlässliche Vorzeichen

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die im komplexen Zusammenspiel die Geburt auslösen. Dabei lassen sich einige relativ verlässliche Vorzeichen ausmachen. An diesen erkennt man, dass es nicht mehr lange dauern wird.

Dazu gehören:

  • Abgehen eines Schleimpfropfs
  • Schmierblutung (sogenanntes „Zeichnen“)
  • leichte Wehen, Kreuzschmerzen, periodenartige Schmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Und wenn alles nur Fehlalarm ist?

Lieber einmal mehr in die Klinik kommen

Viele Frauen haben Angst, zu früh in die Klinik zu kommen. Sie befürchten, dort lange auf die Geburt warten zu müssen oder unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt zu werden.

Auf jeden Fall werden Sie in der Klinik untersucht und die Herztöne Ihres Kindes aufgezeichnet. Die Herzton- und Wehenaufzeichnung (CTG) erlaubt Aussagen über das momentane Befinden Ihres Kindes. Spezielle Untersuchungen geben Sicherheit, ob ein Blasensprung stattgefunden hat oder die Fruchtblase noch intakt ist.

Bitte kommen Sie lieber einmal mehr in die Klinik als zu wenig. Sie und Ihr Baby liegen uns am Herzen!

Wann muss ich auf jeden Fall in die Klinik kommen?

Bei bestimmten Vorfällen/Symptomen unabdingbar

Sie müssen auf jeden Fall in die Klinik kommen,

  • wenn die Fruchtblase springt oder bei unklarem Flüssigkeitsabgang
  • wenn eine Blutung auftritt
  • bei regelmäßiger Wehentätigkeit
  • wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Kind weniger oft bewegt

Falls Sie unsicher sind: Scheuen Sie sich nicht, bei uns im Kreißsaal nachzufragen. Er ist rund um die Uhr besetzt.
Telefon: 0711 6489-2320

Wie komme ich in die Klinik?

Auto oder Taxi 

Sind Ihre Wehen noch moderat und die Fruchtblase ist noch nicht gesprungen? Dann können Sie mit dem eigenen Auto oder einem Taxi zu uns kommen. Sie sollten aber nicht selber fahren.

Tagsüber von 7 bis 21 Uhr benutzen Sie bitte den Haupteingang in der Böheimstraße und fahren mit dem Aufzug von M0 nach M4. Dort klingeln Sie am Kreißsaal. Wir nehmen Sie dann in Empfang. Ab 21 Uhr müssen Sie den Eingang über die Notfallpraxis in der Eierstraße benutzen. Diese befindet sich auf der Ebene M1; mit dem Aufzug fahren Sie nach M4.

Was geschieht bei der Aufnahme im Kreißsaal?

Untersuchung durch Hebamme und Arzt

Sie werden gleich nach der Ankunft von der diensthabenden Hebamme und einem Arzt untersucht. Zu der Untersuchung gehören:

  1. Wehen- und Herztonaufzeichnung des Kindes (CTG–Untersuchung)
  2. gynäkologische Untersuchung zur Bestimmung der Geburtsphase
  3. orientierende Ultraschalluntersuchung, bei der auch Ihr Mutterpass benötigt wird
Darf eine Begleitperson mitkommen?

Diskretion und Rücksichtnahme sind wichtig

Eine Begleitperson kann bei der Geburt anwesend sein. Meistens ist es der zukünftige Vater. Da im Entbindungsbereich stets mehrere Frauen betreut werden, sind Diskretion und Rücksichtnahme wichtig.

Was geschieht nach der Geburt?

Mutter-Kind-Station oder ambulante Weiterbetreuung

Zwei bis vier Stunden nach der Geburt kommen Sie mit Ihrem Baby auf unsere Mutter-Kind-Station (Hauptgebäude St. Maria, Ebene M4ab). Wünschen Sie eine ambulante Geburt? Dann sollten Sie vor der Entbindung mit einer Hebamme und einem Kinderarzt Kontakt aufgenommen haben. Wichtig ist, dass eine Weiterbetreuung ambulant gewährleistet ist.

Welche Punkte sollten vor der Geburt geklärt sein?

Unsere Checkliste für Sie

  1. Wie weit ist es von mir zu Hause bis zum Marienhospital? Muss ich beispielsweise zu besonderen Verkehrszeiten mit einem Stau rechnen?
  2. Ist es nötig, dass ich den Krankentransport rufe? Falls ja, kann dieser das Haus oder die Wohnung zu finden? Ist die Hausnummer sichtbar? Stimmt der Name auf dem Klingelschild?
  3. Wurde organisiert, dass jemand zu Hause auf vielleicht vorhandene Kinder aufpasst?
  4. Ist eine Tasche mit den notwendigen Toilettenartikeln und Kleidungstücken für einige Tage Aufenthalt auf der Mutter-Kind-Station gepackt?
  5. Liegt der Mutterpass griffbereit?