Jedes Jahr im Oktober rückt der internationale Brustkrebsmonat, bekannt als Pinktober oder Breast Cancer Awareness Month, die Erkrankung in den Mittelpunkt. Weltweit machen Aktionen auf Brustkrebs, die Bedeutung der Früherkennung und die Forschung aufmerksam. Auch das Marienhospital Stuttgart beteiligt sich: Pinkfarbene Ballons schmücken den Haupteingang des alten Marienbaus. Unter dem Motto „Gemeinsam. Stark. Gegen Brustkrebs. Hinfühlen statt wegsehen!“ möchte das Marienhospital das Bewusstsein für die Erkrankung stärken und ein Zeichen der Solidarität mit Betroffenen setzen.
Der Brustkrebsmonat hat seinen Ursprung in den USA. 1985 rief die American Cancer Society die Initiative ins Leben. Die rosa Schleife, international als Pink Ribbon bekannt, entwickelte sich in den frühen 1990er-Jahren zu einem Symbol für Solidarität mit Menschen, die an Brustkrebs erkrankt sind.
„Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind meistens die Behandlungsmöglichkeiten. Deshalb ist es wichtig, Angebote zur Früherkennung wahrzunehmen und Veränderungen der Brust ernst zu nehmen. Gleichzeitig brauchen Patientinnen und Patienten nach einer Diagnose eine verlässliche medizinische Betreuung, die ihre persönliche Situation berücksichtigt“, sagt Christiane Fiedler, leitende Ärztin und Koordinatorin des Brustzentrums an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Marienhospitals Stuttgart.
Brustkrebs betrifft auch Männer
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Doch auch Männer können daran erkranken. Etwa ein Prozent aller Brustkrebsneuerkrankungen betrifft Männer. Veränderungen oder Knoten in der Brust sollten deshalb unabhängig vom Geschlecht ärztlich abgeklärt werden.
Die Früherkennung spielt eine wichtige Rolle: Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto besser können die Behandlungsmöglichkeiten sein. Welche Untersuchungen infrage kommen, hängt unter anderem vom Alter und der individuellen Situation ab.
Spezialisierte Versorgung im Marienhospital
Im Marienhospital Stuttgart werden Patientinnen mit Brusterkrankungen im zertifizierten Brustzentrum betreut. Das Gynäkologische Krebszentrum Stuttgart ist auf die Diagnostik und Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen ausgerichtet. Die Behandlung wird auf die jeweilige Erkrankung und die persönliche Situation der Betroffenen abgestimmt.
Für die anschließende Rehabilitation kooperiert das Marienhospital eng mit der Luise von Marillac Klinik in Bad Überkingen, die ebenfalls zu den Vinzenz von Paul Kliniken gehört. Mit ihrem ganzheitlichen Rehabilitationsansatz für Körper, Geist und Seele und einem integrierten stationären Behandlungskonzept unterstützt die Klinik Patientinnen dabei, sich zu erholen und möglichst bald in ihren Berufs- und Familienalltag zurückzukehren.
„Wer hinsieht, Veränderungen ernst nimmt und offen über Brustkrebs spricht, trägt dazu bei, die Erkrankung aus der Tabuzone zu holen“, betont Christiane Fiedler. Der Pinktober macht deutlich, dass Aufklärung, Früherkennung, Forschung und Unterstützung nicht auf den Oktober beschränkt sein sollten.
BRUSTZENTRUM
Interdisziplinäres Zentrum
Telefon: 0711 6489-2383
brustzentrum@vinzenz.de
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