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Die Interdisziplinäre Notaufnahme

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Interdisziplinären Notaufnahme (INA)

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Aktuelles

In der Osternacht leuchtet Osterfeuer auf der Piazza Maria

An Ostern erinnern wir an die Auferstehung Jesus Christus. Es ist das höchste Fest im Kirchenjahr. In der frühen Kirche war es üblich, lediglich in der Osternacht einen langen Gottesdienst zu feiern. Heute begehen Gläubige an Ostern mehrere Gottesdienste, die von Gründonnerstag bis Ostersonntag stattfinden – auch bei uns im Marienhospital. Christliche Feiertage und Bräuche haben in unserer Klinik, die in Trägerschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul steht, eine große Bedeutung.

Das Osterlicht

Das Osterlicht wird in die Kapelle getragen

Das Osterfeuer auf der Piazza Maria

Das Osterfeuer brennt auf der Piazza Maria

Pfarrer Raible hält den Gottesdienst in der Kapelle

Pfarrer Raible hält den Gottesdienst in der Kapelle

Nach katholischer Tradition finden heute drei Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostersamstag statt. „Nach der Aufteilung auf drei Tage haben sich für die einzelnen Gottesdienste spezielle Riten entwickelt. Durch diese spürt man auch noch heute, dass zwischen den Gottesdiensten eine Verbindung besteht“, erklärt Pfarrer Dr. Wolfgang Raible, Klinikseelsorger am Marienhospital.
 

Gottesdienst am Gründonnerstag

Beim Gottesdienst im Marienhospital am Gründonnerstag stehe das Thema Gemeinschaft im Vordergrund, so Pfarrer Raible weiter. Hierdurch wird an das letzte Abendmahl erinnert – den letzten Abend, den Jesu in der Gemeinschaft der Apostel verbrachte. Durch zahlreiche Riten gedenken Gläubige am Gründonnerstag zudem der Verhaftung und Geißelung Jesu, die in dieser Nacht stattfanden. So werden die Hostien nach der Messe nicht im Tabernakel in der Klinikkapelle, sondern in einem Nebenraum verwahrt. Der Tabernakel bleibt leer und offen stehen – ein Symbol der Trauer um Jesu. Der Gottesdienst wird mit einem stillen Gebet statt mit Musik und Gesang beschlossen. Einem jahrhundertealten Brauch zufolge läuten in allen katholischen Kirchen aus Trauer um das Sterben Jesu vom Abend des Gründonnerstags bis zur Osternacht die Glocken nicht. Wolfgang Raible: „Nach dem Gottesdienst entfernen wir zudem sämtliche Decken und Schmuck vom Altar. Dies dient als Bild für die Erniedrigung, die Jesus erfuhr, als ihm die Kleider abgenommen wurden.“
 

Vier wichtige Elemente

So wie der Gründonnerstags-Gottesdienst in der Stille endet, beginnt der Gottesdienst am Karfreitag. Hieran sieht man die Verbindung zwischen den Gottesdiensten. Im Anschuss sind vier Elemente von Bedeutung: die Kreuzenthüllung, die Kreuzverehrung, das Lesen der Passionsgeschichte und die Großen Fürbitten. Am Karfreitag steht das Kreuz, das seinen Platz sonst hinter dem Altar hat, mit einem Tuch bedeckt im Mittelpunkt der Klinikkapelle. In drei Schritten wird es enthüllt. „Das schrittweise Enthüllen ist ein Symbol dafür, sich dem Leid Jesu und damit dem Leid der Welt nicht zu entziehen, sondern ihm bewusst zu begegnen. Im Anschluss an die Enthüllung des Kreuzes treten die Gottesdienst-Besucher einzeln an das Kreuz heran und verbeugen sich zur Verehrung Jesu. „Die Passionsgeschichte lesen mehrere Ordensschwestern und ich im Wechsel – unterbrochen durch Choräle, die die Gemeinde oder ein Vokalensemble singen“, so der katholische Klinikseelsorger. Das Vortragen der Großen Fürbitten ist das vierte zentrale Element des Karfreitags-Gottesdienstes. Die Großen Fürbitten dienten dazu, für die Anliegen aller Menschen zu beten, die in unserer Zeit leiden und in Not sind, sagt der Theologe. Auch der Karfreitags-Gottesdienst endet im stillen Gebet.
 

Osterfeuer auf der Piazza Maria

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, der Osternacht, versammeln sich die Gottesdienstbesucher auf unserer Piazza Maria, also im Hof vor dem Hauptgebäude des Marienhospitals. Dort brennt das Osterfeuer. „Am gesegneten Osterfeuer wird die Osterkerze entfacht, die dann in die abgedunkelte Kapelle getragen wird“, berichtet Wolfgang Raible. In der Kapelle wird das Licht der Osterkerze an viele weitere Kerzen weitergegeben, die die Besucher in Händen halten. Dieses Ritual wird als Lichtfeier bezeichnet. Durch die Auferstehung Jesu – symbolisiert durch das sich ausbreitende Licht – verschwinden Trauer und Dunkelheit. „Wie die vielen Kerzen die Kapelle erleuchten, ist ein wunderschönes Bild“, findet Pfarrer Raible. Auf die Lichtfeier folgt der Wortgottesdienst, in dem unter anderem die Schöpfungsgeschichte und Teile des Römerbriefs vorgetragen werden. Die sogenannte Tauffeier ist ein weiteres typisches Element des Gottesdienstes am Karsamstag: Die Gläubigen erneuern ihr Taufversprechen und werden mit zuvor geweihtem Taufwasser besprengt. Die Eucharistiefeier, zu der auch das Spenden und Empfangen der Kommunion gehört, bildet schließlich den Höhepunkt der Osternachtsfeier. Fröhliche und stimmungsvolle Elemente seien beim diesem Gottesdienst sehr wichtig, betont Pfarrer Raible. So endet im Marienhospital der Gottesdienst der Osternacht auch mit Gesang und einem feierlichen Orgelspiel.