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Notfallnummern

Telefonzentrale

0711 6489-0

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37, 70199 Stuttgart

Notfalleinweisung

0711 6489-4444

Zentrale Notfallnummer für Haus-
ärzte, Fachärzte, Rettungsdienste

Notrufnummer Shuntzentrum

0711 6489-7777

Bei akuten Notfällen erreichen Sie das Shuntteam rund um die Uhr (24 Stunden).

Notrufnummer Rettungsdienst

112

Bitte rufen Sie in einer Notfallsituation diese Nummer an. Der Anruf ist von jedem Telefon aus kostenlos.

Klinik für Notfallmedizin

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Klinik

  • Leitungsteam:

Zentrale Anlaufstelle, wenn Arztpraxen geschlossen haben. Bitte kommen Sie ohne telefonische Anmeldung!

Allgemein/Innere und Chirurgie/Orthopädie
Montag bis Freitag 19.00–24.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 7.00–24.00 Uhr

Website Notfallpraxis

Adresse

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

Parken am Marienhospital

Gebührenpflichtig

Kostenlos

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Aktuelles

Ein Plus an Pflege

Seit 2025 bereichert eine neue Fachkraft am Marienhospital Stuttgart das therapeutische Spektrum durch komplementäre und integrative Pflege. Im Fokus stehen die individuelle Begleitung von Patientinnen und Patienten zur Stärkung ihrer Selbstwirksamkeit sowie die Schulung des Pflegeteams für eine ganzheitliche Patientenversorgung.

Birgit Kröger (li.) praktiziert eine Aromaöleinreibung bei Unruhe und Stress

Birgit Kröger (li.) praktiziert eine Aromaöleinreibung bei Unruhe und Stress

Für mehr Selbstwirksamkeit und Lebensqualität

In ihrer neuen Rolle berät und unterstützt Birgit Kröger Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige im Umgang mit ergänzenden Pflege- und Heilmethoden – darunter Aroma- oder Entspannungstechniken, Wickel, Auflagen, Akupressur und achtsamkeitsbasierte Impulse. Dabei steht nicht das Ersetzen medizinischer Verfahren im Fokus, sondern die sinnvolle und evidenzbasierte Ergänzung – individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse und Ressourcen der Patienten.

Im Mittelpunkt steht das Konzept der Selbstwirksamkeit: „Es ist ein unglaublich wichtiges Erlebnis, wenn Menschen spüren, dass sie aktiv etwas zu ihrem Wohlbefinden beitragen können – gerade in Zeiten von Krankheit und Verunsicherung“, erklärt die gelernte Krankenschwester, die nach 13 Berufsjahren ein Studium der Pflegewissenschaft absolviert und während fünf Jahren an der Uniklinik Tübingen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Forschungsprojekten zur komplementären, integrativen Medizin und Pflege mitgearbeitet hat.
 

Wissen teilen, Versorgung stärken

Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Aufgabe am Marienhospital ist die Weitergabe von Wissen innerhalb des Hauses. So werden Schulungen und Fortbildungen für Pflegekräfte angeboten, um komplementäre Pflegeansätze praxisnah zu vermitteln und als festen Bestandteil im Pflegealltag zu etablieren. Die Rückmeldungen aus dem Team seien durchweg positiv: Viele Kolleginnen und Kollegen erleben die Anwendungen nicht nur als Bereicherung für die Patienten, sondern auch als stärkend im Pflegealltag selbst.

Langfristig wird angestrebt, die Angebote gezielt zu strukturieren und zu standardisieren, damit sie für alle Stationen zugänglich und wirksam einsetzbar sind – als integrativer Bestandteil einer modernen, patientenzentrierten Versorgung auch in Kooperation mit der Ernährungsberatung und Physiotherapie.
 

Ganzheitlich verbunden

Mit der neuen Position setzt das Marienhospital ein klares Zeichen für ein erweitertes Verständnis von Gesundheitsversorgung: Körper, Geist und Seele werden als untrennbare Einheit gesehen. Birgit Kröger versteht sich hier als Brückenbauerin – zwischen klassischer Schulmedizin, komplementären Methoden und den individuellen Lebensrealitäten der Patienten. „Manchmal sind es kleine Dinge – ein Lavendelwickel, ein Gespräch, ein Moment der Ruhe –, die große Wirkung zeigen. Wenn ein Mensch dann sagt: ‚Ich habe das selbst geschafft‘, ist genau das unser gemeinsamer Erfolg.“