Notfallnummern

Telefonzentrale

0711 6489-0

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37, 70199 Stuttgart

Notfalleinweisung

0711 6489-4444

Zentrale Notfallnummer für Haus-
ärzte, Fachärzte, Rettungsdienste

Notrufnummer Shuntzentrum

0711 6489-7777

Bei akuten Notfällen erreichen Sie das Shuntteam rund um die Uhr (24 Stunden).

Notrufnummer Rettungsdienst

112

Bitte rufen Sie in einer Notfallsituation diese Nummer an. Der Anruf ist von jedem Telefon aus kostenlos.

Klinik für Notfallmedizin

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Klinik

  • Leitungsteam:

Zentrale Anlaufstelle, wenn Arztpraxen geschlossen haben. Bitte kommen Sie ohne telefonische Anmeldung!

Allgemein/Innere und Chirurgie/Orthopädie
Montag bis Freitag 19.00–24.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 7.00–24.00 Uhr

Website Notfallpraxis

Adresse

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

Parken am Marienhospital

Gebührenpflichtig

Kostenlos

Patientin in Diagnoseraum

Gynäkologie
und Geburtshilfe

Urogynäkologie

In unserem Schwerpunkt Urogynäkologie behandeln wir Patientinnen mit Blasenentleerungs­störungen, Harninkontinenz (unwillkürlicher Urinabgang, Belastungs- und Dranginkontinenz) sowie Senkungsbeschwerden (Beckenbodeninsuffizienz, Gebärmuttersenkung). Nach umfassender Diagnostik entwickeln wir moderne Therapiekonzepte für die Betroffenen. 

Blasenprobleme und Beckenbodensenkungen gehören zu den häufigsten weiblichen Erkrankungen. Fast 40 Prozent aller Frauen leiden im Lauf ihres Lebens darunter. Die Beschwerden verschlimmern sich in der Regel und beeinträchtigen die Lebensqualität in zunehmendem Maße. Dennoch werden sie häufig aus Scham verschwiegen. Daher unser Appell: Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Meist können wir Ihnen mit einer Korrektur helfen und dadurch Ihre Lebensumstände wieder nachhaltig verbessern.

Und sollte Ihre Erkrankung eventuell problematischer sein als erwartet: In diesem Fall arbeiten wir auch mit unseren konsiliarisch tätigen Urologen und mit den Experten unserer neurologischen Klinik zusammen.

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart
Sekretariat
Dimitra Nepitella

Telefon: 0711 6489-2301

Telefax: 0711 6489-2306

frauenklinik@vinzenz.de

Sprechstunden und Ambulanz

Leistungsspektrum

Fachartikel

Kurse rund um die Geburt

Bewerbung ärztlicher Dienst

Veranstaltungen

Zertifizierung

Beyhan Demirdelen, leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhospital Stuttgart

Beyhan Demirdelen
Leitende Oberärztin

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
beyhan.demirdelen@vinzenz.de

Privatdozent Dr. med. habil. Manfred Hofmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhospital Stuttgart

Privatdozent Dr. med. habil. Manfred Hofmann
Chefarzt

Ärztlicher Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Leiter des Brustzentrums, Gynäkologischen Krebszentrums und Myomzentrums
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
manfred.hofmann@vinzenz.de

weitere Informationen

Ursachen, Diagnostik und therapeutische Verfahren

Warum Frauen besonders häufig betroffen sind

Kurze Harnröhre, große Belastung

Zum einen ist die Harnröhre der Frau relativ kurz. Zum anderen muss der Beckenboden im Rahmen von Schwangerschaften große Belastungen verkraften. Außerdem sinkt der Östrogenspiegel nach den Wechseljahren. Mit der Folge, dass die Elastizität des Bindegewebes abnimmt und die Schleimhaut samt Muskulatur dünner werden. Letztlich wird dadurch der Halteapparat der Harnblase und die elastische Ausspannung der Scheidenwände geschwächt.

Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Entbindung und Belastungsinkontinenz. Reine Belastungsinkontinenz tritt nach Vergleichsstudien auf bei:

  • 5 Prozent der Frauen, die nicht geboren haben
  • 7 Prozent nach Kaiserschnittentbindung
  • 12 Prozent nach vaginaler Entbindung 
Welche Untersuchungen wir vornehmen

Den Ursachen auf den Grund gehen

Um eine angemessene Therapie einleiten zu können, ist eine exakte Diagnose wichtig. Daher befassen wir uns zunächst mit Ihrer Krankheitsgeschichte (Anamnese). Anschließend folgen eine körperliche Untersuchung und ein Beratungsgespräch. 

Folgende Untersuchungen nehmen wir je nach Krankheitsbild vor:

  • Ultraschall der Beckenorgane und der Harnblase einschließlich Perinealsonografie (Darstellung vor allem der Blase und Blasenhalsregion)
  • Blasenspiegelung
  • Urodynamische Messung (Druckmessungen in der Harnblase und der Harnröhre)
  • Magnetresonanztomografie (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie)
  • Urinvoruntersuchungen (eventuell vorab beim Haus- oder Facharzt. Der Urin sollte für die genannten Untersuchungen möglichst nicht infiziert sein)
Folgende Therapien können Ihnen helfen

Konservative und operative Behandlung möglich

Folgende therapeutische Verfahren bieten wir an:

  • Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Biofeedback
  • medikamentöse und hormonelle Therapie
  • Inkontinenzoperationen (u. a. TVT, TVT-O in Lokalanästhesie, nachjustierbare Bänder, Faszienzügelplastiken, konventionelle Blasenhebungsoperationen, Injektionstherapien in die Harnröhre (Bulkamid®)
  • Senkungsoperationen mit und ohne Netzeinlagen (teilweise auch minimal-invasiv bzw. laparoskopisch, streng individualisiert)
  • vaginale Fistelverschlussoperationen