Notfallnummern

Telefonzentrale

0711 6489-0

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37, 70199 Stuttgart

Klinik für Notfallmedizin

0711 6489-8050

Hauptgebäude St. Maria
Ebene M1

Schlaganfalltelefon

0711 6489-2500

Bei akuten Schlaganfällen erreichen Sie rund um die Uhr (24 Stunden) das Schlaganfallteam.

Notrufnummer Rettungsdienst

112

Bitte rufen Sie in einer Notfallsituation diese Nummer an. Der Anruf ist von jedem Telefon aus kostenlos.

Klinik für Notfallmedizin

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Klinik

  • Leitungsteam:

Zentrale Anlaufstelle, wenn Arztpraxen geschlossen haben. Bitte kommen Sie ohne telefonische Anmeldung!

Montag bis Donnerstag 19.00–1.00 Uhr
Freitag 14.00–1.00 Uhr
Wochenende und Feiertage 7.00–1.00 Uhr

Website Notfallpraxis

Adresse

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

Parken am Marienhospital

Gebührenpflichtig

Kostenlos

Informationen
zum Coronavirus

Coronavirus – Informationen aus dem Marienhospital

Das Coronavirus (SARS-CoV-2, COVID-19) breitet sich immer weiter aus. Daher wurde in den großen Krankenhäusern in Stuttgart und damit auch im Marienhospital zunächst eine Corona-, später eine Infektionsambulanz eingerichtet. Alles Wissenswerte hierzu erfahren Sie nachfolgend.

Darüber hinaus erhalten Sie Informationen, zu welchen Änderungen es im Marienhospital aufgrund der Krisensituation kommt. Und einige nützliche Tipps, die Ihnen den Umgang mit der Viruserkrankung erleichtern sollen.    

 

Landesgesundheitsamt Stuttgart (Hotline)

täglich 9.00–18.00 Uhr

Telefon: 0711 904-39555

Die Landeshauptstadt Stuttgart informiert

Bürgertelefon (Corona-Hotline)
Montag bis Freitag 8.00–18.00 Uhr

Telefon: 0711 216-88888/-88688

Was es zu beachten gilt

Infektionsambulanz (anstelle bisheriger Corona-Ambulanz)

Statt Corona-Ambulanz gibt es nun eine Infektionsambulanz

Das Marienhospital reagiert auf die steigenden Infektionszahlen hinsichtlich des Coronavirus. Anstelle der bisherigen Corona-Ambulanz innerhalb des Hauses gibt es seit Mittwoch, 18. März 2020 eine außerhalb gelegene Infektionsambulanz. Diese ist in einem Container vor der Notaufnahme untergebracht (zugänglich über die Liegendkrankeneinfahrt in der Eierstraße). Bitte nicht den Haupteingang im Gebäude St. Maria benutzen!


Ablauf

Von den zuständigen Mitarbeitern erhalten Sie zunächst einen Mund-Nasen-Schutz. Danach werden Sie nach Ihren Symptomen befragt, Fieber gemessen und wichtige Kreislaufparameter erhoben. Je nach Gesundheitszustand und Corona-Risikobewertung erwartet Sie als Patient folgende weitere Vorgehensweise:

  1. Es wird bei Ihnen eine hausärztliche Weiterbetreuung als ausreichend betrachtet.
  2. Als ambulanter Patient müssen Sie bei Corona-Verdacht für einen Abstrich die neu eingerichtete Teststelle im Reitstadion (Neckarpark bei Bad Cannstatt) aufsuchen. 
  3. Bei schweren Krankheitssymptomen werden Sie stationär in die Infektionsabteilung des Marienhospitals aufgenommen.

Achtung: Unsere Patienten werden nach Dringlichkeit behandelt. Daher müssen Sie unter Umständen mit längeren Wartezeiten rechnen.

Schwangerschaft und Entbindung in Corona-Zeiten

Damit Ihr Kind auch in Corona-Zeiten gesund auf die Welt kommt

Nach wie vor nehmen die Coronavirus-Infektionen in den westlichen Industrieländern stark zu. Auch Baden-Württemberg und der Großraum Stuttgart sind davon betroffen. Um die Ausbreitung des Erregers zu verlangsamen, wurden bereits etliche Schutzmaßnahmen getroffen. So gilt beispielsweise seit Mitte März ein generelles Besuchsverbot im Krankenhaus. Als werdende Väter sind Sie allerdings von dieser Regelung ausgenommen.


Wie wir Sie und Ihr ungeborenes Kind bestmöglich schützen wollen

  • Grundsätzlich sind Patientenkontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Kommen Sie deshalb bitte während Ihrer Schwangerschaft (z. B. zu einem vorgeburtlichen medizinisch-notwendigen Termin) allein ins Krankenhaus, um Kontaktzeiten so gering wie möglich zu halten.
  • Falls Sie positiv auf COVID-19 getestet wurden, bitten wir Sie eindringlich, uns darüber telefonisch (0711 6489-2320) zu informieren. Dann können wir unverzüglich entsprechende Maßnahmen einleiten und Ihnen ein sicheres Entbinden in unserer Geburtsabteilung ermöglichen. Sollte Ihr Partner unter Corona-Verdacht stehen, darf er die Klinik nicht betreten. Bitte teilen Sie uns dies ebenfalls vorab telefonisch mit.
  • Bei einer vaginalen Geburt darf Ihr Partner bei Ihnen sein. Und auch in der Zeit danach im Kreißsaal, bis Sie in Ihr Zimmer auf unserer Mutter-Kind-Station verlegt werden. Sollten Sie vor der Geburt einen Blasensprung ohne Wehentätigkeit haben, muss Ihr Partner solange die Geburtsabteilung verlassen, bis die Wehen einsetzen. Er wird dann von uns darüber informiert. Dies gilt auch für Geburten, die eingeleitet werden müssen.
  • Anders verhält es sich bei einem geplanten oder sich aus dem Geburtsverlauf ergebenen Kaiserschnitt. In diesem Fall ist die Anwesenheit Ihres Partners im Operationssaal nicht möglich. Direkt vor und nach dem Eingriff im Krelßsaalbereich darf er natürlich bei Ihnen sein.
  • Sie möchten ambulant entbinden? Wir unterstützen Sie gern dabei. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass dies medizinisch vertretbar ist. Verläuft alles „normal“, können Sie unsere Abteilung nach sechs bis acht Stunden wieder verlassen. Wir bitten Sie jedoch darum, frühzeitig mit Ihrer Hebamme und Ihrem niedergelassenen Kinderarzt Kontakt aufzunehmen.
  • Leider können wir Ihnen ab sofort zur Schmerzlinderung unter der Geburt kein Lachgas mehr anbieten. Denn dabei werden Aerosole versprüht, die eventuell zu einer Gefährdung führen. Alternative Schmerzmedikamente stehen jedoch zur Verfügung. 
  • Aufgrund der Krisensituation können wir Ihnen leider bis auf Weiteres kein Familienzimmer anbieten.
  • Außerdem möchten wir Sie darauf hinweisen, allgemeine Hygienemaßnahmen zu befolgen.
  • Gegebenenfalls ist eine weitere Ausweitung der vorgesehenen Maßnahmen in den kommenden Tagen erforderlich.


Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen

Als Geburtshelfer sind wir uns bewusst, dass wir mit den oben genannten Maßnahmen Einiges von Ihnen abverlangen. Denn vermutlich haben Sie sich bereits lang mit dem Thema Geburt befasst und eigene Vorstellungen darüber entwickelt, wie Sie bei Ihnen ablaufen sollte. Doch zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Ihres Kindes appellieren wir an Ihr Gewissen. Bitte nehmen Sie die Maßnahmen ernst. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, alle hilfsbedürftigen Patienten im Marienhospital optimal zu versorgen.

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Patienten-Informationszentrum geschlossen

Patienten-Informationszentrum vorübergehend geschlossen

Das Patienten-Informationszentrum (PIZ) im Marienhospital hat aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen. Es ist jedoch ein Anrufbeantworter geschaltet. E-Mails werden in unregelmäßigen Abständen abgerufen.

Telefon: 0711 6489-3330
piz@vinzenz.de

Eingeschränkter Service der Abteilung Patientenzufriedenheit

Eingeschränkter Service der Patientenzufriedenheit in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie befindet sich das Marienhospital zur Zeit in einer Extremsituation. Davon ist leider auch der Bereich Patientenzufriedenheit betroffen. 

Infolgedessen werden die Briefkästen für die Meinungskarten auf den Pflegestationen anstatt wöchentlich nur noch 14-tägig geleert. Wir möchten Sie daher bitten, bei wichtigen Rückmeldungen/Anliegen die Meinungskarten im Eingangsbereich in den Briefkasten zu werfen. Dieser wird nach wie vor täglich geleert. Sie können uns auch gern eine E-Mail senden oder sich telefonisch melden.

patientenzufriedenheit@vinzenz.de
Telefon: 0711 6489-3090
Whatsapp 0151 26465712

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Vorübergehender Besucherstopp

Besuche ab Freitag, 13. März 2020 nur noch in Ausnahmefällen möglich

Da sich das Coronavirus zunehmend ausbreitet, ist es uns ein großes Anliegen, die Ansteckungsgefahr für unsere Patienten und Mitarbeiter möglichst gering zu halten. Daher sehen wir uns leider gezwungen, bis auf Weiteres keine Besuche mehr zu erlauben.


Wann Besuche noch erlaubt sind

In bestimmten Situationen sind jedoch noch weiterhin Besucher zugelassen. Etwa wenn Sie als Angehöriger zu einem Patienten möchten, der im Sterben liegt oder sich auf der Palliativstation befindet. Auch werdende Mütter, die zur Geburt kommen, dürfen nach wie vor von einer Person begleitet werden.

Absage aller Veranstaltungen

Patientenveranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungen betroffen

Um einer Verbreitung des Corona-Virus nicht weiter Vorschub zu leisten, entfallen sämtliche Veranstaltungen vorerst bis zum 9. April 2020. Dies betrifft:

  • alle geplanten Patientenveranstaltungen des Marienhospitals
  • medizinische Fort- und Weiterbildungen der Kliniken und ihren Schwerpunkten
  • Veranstaltungen des Bildungszentrums für Mitarbeiter und externe Fachexperten
Empfohlene Hygienemaßnahmen

Wie Sie einer Ansteckung vorbeugen können

Schon einfache Maßnahmen helfen, sich und andere vor einer ansteckenden Infektionskrankheit zu schützen:

  1. regelmäßig und gründlich Hände waschen (falls erforderlich auch Händesdesinfektion)
  2. Hände möglichst fern vom Gesicht halten
  3. beim Husten oder Niesen am besten ein Taschentuch vorhalten oder die Armbeuge als „Schutzschild“ benutzen
  4. bei einer Erkältung unnötige Kontakte vermeiden
Coronaverdacht – was ist zu tun?

Was Sie bei Verdacht auf eine Corona-Infektion beachten sollten

  • Grundsätzlich sollten Sie sich für eine Erstberatung an Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt wenden. Welches für Sie zuständig ist, können Sie über ein Postleitzahlentool des Robert Koch Instituts herausfinden. 
  • Bitte suchen Sie nicht unangemeldet zu Fuß unsere Notaufnahme auf. Denn dort wird in erster Linie die Versorgung schwer kranker und verletzter Menschen sichergestellt. Das kann die Patienten vor Ort und das medizinische Personal gefährden!


Wann sich das Aufsuchen einer Corona-Teststelle empfiehlt

Sie zeigen deutliche Krankheitssymptome wie Atemwegsinfekt, Fieber, Husten UND Sie hatten innerhalb der letzten 14 Tage

Als Corona-Teststellen kommen in Betracht: Gesundheitsamt, hausärztlicher Coronaabstrichdienst, Fieber- bzw. Infektionsambulanzen (Klinikum Stuttgart / Robert-Bosch-Krankenhaus / Marienhospital / Reitstadion im Neckarpark, Bad Cannstatt)

Positiv getestet – wie geht es weiter?

Bei leichtem Verlauf in Quarantäne zu Hause bleiben

Sie sind positiv auf das Coronavirus getestet worden? Dann hängen die weiteren Schritte vom Verlauf Ihrer Erkrankung ab.

  • Bei nur leichten Symptomen sollten Sie zu Hause in Quarantäne bleiben. Dadurch lässt sich eine weitere Ausbreitung vermeiden. Grundsätzlich beträgt die Inkubationszeit bis zu 14 Tage. Daher muss Ihr Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden. Treten keine weiteren Krankheitssymptome auf, kann die Quarantäne wieder aufgehoben werden.
  • Bei Menschen höheren Alters oder mit geschwächtem Gesundheitszustand kann es eventuell zu einem schweren Verlauf kommen. Als Betroffener können Sie dann von Ihrem Hausarzt in ein Krankenhaus stationär eingewiesen oder notfalls von einem Rettungsdienst dorthin gebracht werden.

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