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Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37, 70199 Stuttgart

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Bitte rufen Sie in einer Notfallsituation diese Nummer an. Der Anruf ist von jedem Telefon aus kostenlos.

Die Interdisziplinäre Notaufnahme

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Interdisziplinären Notaufnahme (INA)

  • Leitungsteam:
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  • Porträt Frau Kellerer

Zentrale Anlaufstelle, wenn Arztpraxen geschlossen haben. Bitte kommen Sie ohne telefonische Anmeldung!

Montag bis Donnerstag 19.00–1.00 Uhr
Freitag 14.00–1.00 Uhr
Wochenende und Feiertage 7.00–1.00 Uhr

Website Notfallpraxis

Adresse

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

Parken am Marienhospital

Gebührenpflichtig

Kostenlos

Historisches Bild des Marienhospitals

Marienhospital

gestern und heute

Krankenhaus mit Tradition

Das Marienhospital wurde 1890 gegründet und verfügt über eine lange Tradition. Unsere Gesellschafter sind die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal. In den ersten Jahren arbeiteten 15 Schwestern der Gemeinschaft in dem Neorenaissance-Gebäude an der Böheimstraße.

Seit der Gründung vor über 125 Jahren ist aus dem 90-Betten-Haus ein modernes Krankenhaus mit über 18 Fachkliniken geworden. Rund 2.000 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohlergehen der Patienten. Als katholisches Krankenhaus orientieren wir uns bei der Behandlung und Pflege stets am christlichen Menschenbild.

Marienhospital Stuttgart

Marienhospital Stuttgart
Zentrale
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart

Telefon: 0711 6489-0

Telefax: 0711 6489-2220

marienhospital@vinzenz.de

Folgen Sie unserer Chronik!

Sie interessieren sich für Details aus unserer Geschichte? Dann klicken Sie sich durch die Chronik! Hinter jeder Jahreszahl finden Sie interessante Informationen über unser Haus. Sie beginnen mit dem Gründungsjahr 1890 und reichen bis zum Jubiläumsjahr 2015, in dem das Marienhospital sein 125-jähriges Bestehen feierte.

Marienhospital Stuttgart 1890 bis heute

1890

1890

Das Marienhospital wird nach knapp zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Gründer ist die katholische Ordensgemeinschaft der „Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul“ in Untermarchtal. Im protestantischen Stuttgart begegnet man dem neuen Krankenhaus zunächst mit Skepsis.

1891

1891

Die 15 im Marienhospital tätigen Ordensfrauen zeigen in der Krankenpflege tatkräftigen Einsatz. Die Vorbe-halte in der Bevölkerung schwinden schnell. Im ersten Jahr werden 562 Patienten in dem 90-Betten-Haus behandelt.

1902

1902

Da die Patientenzahl rasant wächst, wird das Krankenhaus baulich erweitert. 1895 wird das Josephshaus eröffnet. Bis 1902 kommen die Gebäude St. Vinzenz und St. Paul hinzu. Insgesamt stehen jetzt 320 Krankenbetten zur Verfügung.

1914

1914

Im Ersten Weltkrieg wird das Marienhospital als Lazarett des Roten Kreuzes beschlagnahmt. 5.000 Soldaten werden in vier Kriegsjahren behandelt. Viele bedanken sich im Anschluss in Briefen für die gute Pflege und schreiben, dass sie hier "Heimat und Geborgenheit" gefunden hätten.

1921

1921

Immer mehr Nicht-Ordensleute entscheiden sich für den Pflegeberuf. Um Pflegekräften wichtiges Fach-wissen zu vermitteln, eröffnet das Marienhospital eine Krankenpflegeschule. Im ersten Jahr werden 14 Schülerinnen aufgenommen.

1923

1923

Am Marienhospital beginnt eine starke medizinische Spezialisierung. Zunächst entstehen eine Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Medizin, eine chirurgische und eine innere Abteilung. Bis 1934 folgen Augenklinik, Radiologie und Labor.

1933

1933

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten werden im Marienhospital ohne Vorbehalte weiterhin jüdische Bürger behandelt. Der Chefarzt der HNO-Klinik, Dr. Caesar Hirsch, ist 1933 jedoch der erste jüdische Marienhospital-Arzt, der vor den Nazis ins Ausland fliehen muss.

1939

1939

Die Wehrmacht beschlagnahmt das Marienhospital als Lazarett. 1941 wird die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern, der Träger des Hauses, enteignet. Unter Aufsicht von NS-treuen Krankenpflegerinnen fahren die Ordensfrauen dennoch mit der Versorgung der Patienten fort.

1944

1944

Unterirdische Stollen bieten Patienten und Mitarbeitern Zuflucht vor Fliegerangriffen. Gegen Kriegsende werden hier auch Operationen durchge-führt. Bei einem Luftangriff werden große Teile des Marienhospitals zerstört. Wie durch ein Wunder gibt es weder Tote noch Verletzte.

1949

1949

Um entstellende Kriegsverletzungen im Gesicht zu behandeln, richtet das Marienhospital als erstes Krankenhaus Deutschlands eine Klinik für Plastische Chirurgie ein. Bald zählen neben Soldaten auch Kinder zu den Patienten.

1953

1953

An der neu gegründeten Diätschule des Marien-hospitals lernen Ordensfrauen und freie Bewerber-innen, wie wichtig die richtige Kost bei der Behandlung vieler Krankheiten ist. In der Diätküche gilt der Grund-satz: Das Klinikessen soll gesund und schmackhaft sein!

1956

1956

In den USA erlernt Dr. Ilse Hofmeister, Ärztin des Marienhospitals, moderne Narkose-Methoden, die in Deutschland bis dato unbekannt sind. Zurück am Marienhospital baut sie eine eigene Anästhesie-Abteilung auf.

1965

1965

Notwendige Sanierungen an bestehenden Gebäuden und fehlender Wohnraum für Personal machen eine neue Gesamtplanung der Anlagen des Marienhospitals nötig. Durch Neubauten wie das Wohnheim vergrößert sich das Areal der Klinik binnen zehn Jahren deutlich.

1973

1973

Die Zahl der im Marienhospital tätigen vinzentinischen Ordensschwestern erreicht mit 126 ihren Höchst-stand. Die Zahl "freier" Mitarbeiter hat die der Barmherzigen Schwestern längst überschritten, sie beträgt nun fast 700.

1984

1984

Acht Frauen übernehmen als ehrenamtliche Helfer-innen am Marienhospital den sogenannten Patienten-Begleitdienst. Später kommen ein Besuchsdienst und die Tätigkeit als Sitzwache hinzu. Heute engagieren sich weit über 100 Ehrenamtliche im Marienhospital.

1990

1990

Das Marienhospital feiert hundertjähriges Bestehen. Pünktlich zum Jubiläum geht das Gebäude St. Maria in Betrieb. Das neue Haupthaus, in Planung seit Mitte der 1970er-Jahre, beherbergt zwei Drittel der Patienten-betten sowie große Teile der Untersuchungs- und Behandlungseinheiten.

1992

1992

Als eines der ersten Krankenhäuser in Süddeutschland eröffnet das Marienhospital eine Palliativstation. Hier werden unheilbar kranke und sterbende Patienten betreut.

1997

1997

Das Kloster Untermarchtal gründet die Vinzenz von Paul Kliniken gGmbH, zu der auch das Marienhospital gehört. Das Marienhospital wird so auch rechtlich ein eigenständiger Betrieb.

2009

2009

Ob im Bereich Medizin, in der Pflege oder der Verwaltung - das Marienhospital bietet diverse Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an. Das neu gegründete Bildungszentrum Vinzenz von Paul koordiniert alle Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung des Krankenhauses.

2012

2012

Wegen der steigenden Patientenzahl werden die Intensivstationen und die OPs des Marienhospitals renoviert und erheblich vergrößert. Beide Abteilungen werden in diesem Zug auch mit neuen, modernen Medizingeräten ausgestattet.

2013

2013

Das Marienhospital investiert sieben Millionen Euro in radiologische Großgeräte. Darunter befindet sich das erste MR-HIFU-Gerät in Süddeutschland. Es ermöglicht Operationen wie die Entfernung von Myomen oder Tumoren völlig ohne Skalpell, Schnitte und Narben.

2015

2015

Eine psychosomatische Abteilung wird gegründet und eine Notaufnahme-Station eröffnet. Patienten der Interdisziplinären Notaufnahme sollen dort solange liegen können, bis ihre Diagnose feststeht.

Eine Projektgruppe beschäftigt sich damit, welche Werte und Traditionen das Hospital prägen und wie diese auch in Zukunft im Klinikalltag gelebt werden können.

Das Hospital feiert sein 125-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen. Im Jubiläumsjahr verfügt es über 761 Betten in 17 Fachkliniken und 16 Interdisziplinäre Zentren. Rund 32 000 Patienten lassen sich jährlich stationär, 78 000 ambulant behandeln.