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Die Interdisziplinäre Notaufnahme

Hier erhalten eingelieferte Schwerverletzte und akut Erkrankte eine Erstdiagnose, damit die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Für die Erstdiagnose steht u.a. ein Schockraum zur Verfügung sowie eine „Chest Pain Unit“ zur Überwachung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. 

Zur Interdisziplinären Notaufnahme (INA)

  • Leitungsteam:
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  • Porträt Herr Krauss

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Aktuelles

Man muss nicht malen können!

Ambulante Kunsttherapie kann bei Erkrankungen und Lebenskrisen helfen

Svenja Geiß im Kunsttherapieraum

Leitet die ambulante Kunsttherapie im Marienhospital: Svenja Geiß

Ambulante Kunsttherapie einzeln oder in der Gruppe

Svenja Geiß ist Kunsttherapeutin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie auf den Palliativstationen des Marienhospitals. Sie betreut dort stationäre und teilstationäre Patienten. Seit Herbst 2018 bietet Svenja Geiß erstmals auch ambulante Kunsttherapie in Einzel- oder Gruppenform an. Zielgruppe sind Patienten, die an einer psychosomatischen oder schweren körperlichen Erkrankung leiden, aber auch Menschen, die Unterstützung in einer Krise oder Selbsterfahrung suchen.

„Wenn ich mit Menschen über Kunsttherapie rede, ist eine häufige Reaktion: Für mich wäre das nichts, denn ich kann nicht malen“, sagt Svenja Geiß lächelnd. „In der Kunsttherapie geht es aber nicht darum, malen oder zeichnen zu lernen. Wichtig ist, dass es hier kein Falsch und Richtig und keine Bewertung gibt“, fügt sie hinzu.
 

Sich aus dem dunklen Loch befreien lernen

Vielmehr sei Ziel der Therapie, seine Gefühle mit Farben, mit Ton oder mithilfe eines anderen Materials zum Ausdruck zu bringen. „Mit dem, was man dann vor sich sieht, kann man sich leichter auseinandersetzen, weil es sicht- oder greifbar ist“, so die Therapeutin. Dies belegen auch die Bilder von Patienten, die in der Therapie entstanden sind. Eine Patientin hat eine schöne Landschaft gemalt, unter der sich ein schwarzer Boden befindet, der zwei Drittel des unteren Bildbereichs einnimmt. Im Boden eine Höhle, in der ein Mensch sitzt. „Die Frau beschrieb anhand des Bildes, wie sich ihre Depression für sie anfühlte. Die anderen Gruppenmitglieder konnten sich nun gut in sie einfühlen, manche fanden sich selbst in dem Bild wieder. Wir besprachen, was ein nächster Schritt sein könnte, um sich aus diesem isolierten Loch zu befreien und wie Hilfe von anderen dabei unterstützen könnte.“
 

Für ganz unterschiedliche Zielgruppen hilfreich

In der Kunsttherapie gebe es viele verschiedene, ganz individuelle Herangehensweisen, so Svenja Geiß. „Durch angeleitete Angebote können mit unterschiedlichen Materialien ohne Leistungsdruck neue Erfahrungen gesammelt werden.“ Hilfreich sei Kunsttherapie nicht nur für Patienten, die etwa eine Depression oder Angststörung haben. Sie könne auch Menschen mit einer schweren körperlichen Erkrankung helfen, um die damit verbundenen psychischen Herausforderungen besser zu bewältigen. „Aber auch wer keine Diagnose hat, sich aber mit sich und seinen Gefühlen auseinandersetzen möchte, kann an der ambulanten Kunsttherapie teilnehmen“, sagt Svenja Geiß. „In der Kunsttherapie finden innere Bilder, aktuelle Gefühle und persönliche Themen ihren individuellen Ausdruck. Durch das Sichtbarwerden können Teilnehmer eine Entlastung oder eine neue, erkenntnisreiche Sichtweise gewinnen.“

Es werden wahlweise Einzel- oder Gruppentherapie angeboten. Wie häufig und über welchen Zeitraum jemand teilnehmen möchte, kann ebenso individuell gehandhabt werden wie die Wahl der Gestaltungstechnik.
Einzeltherapie: pro Stunde 55 Euro (ermäßigt 45 Euro)
Therapie in Kleingruppen: für 100 Minuten 25 Euro (ermäßigt 20 Euro)
Die Materialkosten sind im Preis enthalten. Für Informationen, Terminabsprache und Anmeldung wenden Sie sich bitte an: svenja.geiss@vinzenz.de oder Telefon 0711 6489-8851.