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Das Marienhospital baut weiter

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörigen und Besucher,

das Marienhospital befindet sich in einer weitreichenden Umbauphase. Es ist uns daher wichtig, Sie regelmäßig über die aktuellen Bauentwicklungen zu informieren.

Umbau des OP-Bereichs dauert an

Das Marienhospital ist mit 14 Zentral-Operationssälen ausgestattet, wovon die Hälfte umgebaut und erneuert wird. Steigende Anforderungen an medizinische Versorgung und eine zunehmende Anzahl an medizintechnischen Geräten sind Anlass für den Umbau. Es sind mehrere Bauabschnitte erforderlich, um den laufenden Betrieb der OP-Bereiche zu gewährleisten.

Erster Bauabschnitt

In einem ersten Bauabschnitt erfolgt seit vergangenem Jahr der Umbau von vier OP-Sälen. Er soll bis Mitte des Jahres 2017 abgeschlossen sein. Geplant ist, dass die modernisierten Operationssäle Anfang September wieder in Betrieb gehen. Einer der neuen Operationssäle ist mit einer fest installierten sogenannten „Hybrid-Angiografie-Anlage“ an der Decke ausgestattet. Hybrid bedeutet in diesem Fall, dass in dem OP-Saal nicht nur operiert, sondern die Gefäße eines Patienten gleichzeitig auch geröntgt werden können (Angiografie). Einer neue digitale Benutzeroberfläche erlaubt zudem, Bilder und Daten künftig noch schneller und effektiver zu verarbeiten. Durch verglaste Wände erhalten die Operationssäle außerdem eine höhere Wertigkeit.

Zweiter Bauabschnitt

In der zweiten Jahreshälfte 2017 beginnt dann der zweite Bauabschnitt. Bis Mitte 2018 werden drei weitere Operationssäle den erhöhten versorgungstechnischen Anforderungen angepasst.

Umbau der Palliativstationen

Mitte April 2017 beginnt der Umbau der beiden Palliativstationen des Marienhospitals. Die beiden Standorte im Veronika- und Luisengebäude werden auf der Ebene 5 zusammengeführt. Im Rahmen des Umbaus steht auch die Sanierung der Nasszellen an. Künftig wird es auf den beiden Stationen nur noch Einzelzimmer und jeweils ein Doppel- bzw. Familienzimmer geben. 
    Die Einrichtung der Palliativstationen mit viel Holz wird für eine wohnliche, freundliche Atmosphäre sorgen. Bis Ende des Jahres soll die Modernisierung der Palliativstation im Veronikagebäude abgeschlossen sein. Für 2018 ist dann die Umgestaltung der zweiten Palliativstation geplant.

Überdachter Fahrradunterstand und Raucherpavillon

In der Liegendkrankeneinfahrt beginnt im April 2017 der Bau eines überdachten Fahrradunterstandes. Knapp 30 Fahrräder können künftig entlang der Hauswand des Veronikagebäudes – geschützt gegen Wind und Wetter – abgestellt werden. Für Fahrer von Elektrofahrrädern werden zusätzlich in Schließfächern zwölf Akkuladestationen eingerichtet.  
    Ebenfalls im April startet in der Liegendkrankenvorfahrt der Bau eines Raucherpavillons. Bis zu zehn Personen finden in dem Pavillon neben dem Luisengebäude künftig unter einem Glasdach und zwischen zwei Seitenwänden Schutz vor Regen.
    Für beide Projekte ist eine Bauzeit von vier bis sechs Wochen vorgesehen. Ende Mai sollen der Fahrradunterstand und auch der Raucherpavillon „in Betrieb“ gehen.

 

Der Umbau im Marienhospital seit 2012 im Bild

Seit dem Frühjahr 2012 befindet sich das Marienhospital wieder in einer längeren Bau- bzw. Umbauphase. Die nachfolgenden Bilderreihen zeigen die Entwicklung der letzten Jahre.

Baufortschritte: erfolgte Maßnahmen bis Mai 2016 (7 Bilder)

Der Modulbau (graues Gebäude), in dem ab Sommer 2016 interimsweise Operationen stattfinden werden.
Einer der drei zukünftigen Interims-OP-Säle im Modulbau. Die Anschlüsse für die medizintechnischen Geräte an der Decke kann man bereits erkennen.
Im Rohbau: Der zweite Operationssaal, in dem übergangsweise operiert wird.
Hier entstehen Waschräume für den OP.
Im hellen und großzügig gestalteten Gruppenraum der Psychosomatischen Klinik  finden Therapiesitzungen statt.
Ein Ruheraum mit Sesseln bietet tagesklinischen Patienten die Möglichkeit sich zurückzuziehen.
Der breite Flur des 6. Stocks im Gebäude St. Paul wurde mit farbenfrohen Bildern geschmückt.

Baufortschritte: erfolgte Maßnahmen bis Januar 2016 (6 Bilder)

Die Patientenzimmer der neuen Intensivstationen sind großzügig gestaltet.
Ein Kunststoffpatient war am Tag der offenen Tür im September 2015 einziger Kranker. „Echte“ Patienten werden dort seit Dezember 2015 behandelt.
Oliver Stefani, Designer und Ingenieur des Fraunhofer-Instituts in Stuttgart, stellt das Lichtkonzept für die neue Intensivabteilung vor.
Am Tag der offenen Tür im September 2015 konnten Besucher bereits sehen, wie ein Patientenzimmer mit Farbkonzept wirkt.
Der geräumige Flur der Intensivabteilung bietet Platz für Monitore zur Patientenüberwachung und zur Betrachtung von Röntgenbildern.
Die Intensivabteilung (hier farbig leuchtend) befindet sich im Hauptgebäude St. Maria des Marienhospitals auf der Ebene M2.

Baufortschritte: erfolgte Maßnahmen bis Juli 2015 (5 Bilder)

Erste medizintechnische Installationsarbeiten sind bereits erfolgt.
Bodenbelags- und Malerarbeiten laufen jetzt aktuell.
Die Arbeit an den Decken ist in vollem Gange.
Der neue Linearbeschleuniger in der Klinik für Strahlentherapie und Palliativmedizin ist bald einsatzbereit.
Der hintere Teil des Linearbeschleunigers: Es ist ein technisch kompliziertes und äußerst aufwendig produziertes High-Tech-Gerät.

Baufortschritte: erfolgte Maßnahmen bis Februar 2015 (6 Bilder)

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Weitere Umbauten auf M0: Anästhesie-Ambulanz und Spielecke

Für die Patienten in der Anästhesie-Ambulanz steht jetzt ein hell eingerichtetes Wartezimmer mit Glasfront bereit.
Die Anmeldung im Wartezimmer ist modern gestaltet und entspricht dem Design der Patienteninformation.
Auf der Eingangsebene gibt es nun auch eine Spielecke für Kinder.

Neubau auf dem Dach von M1: Erweiterung der Intensivstationen

Der Höhenunterschied von Bestands- und Neubau im Hauptgebäude St. Maria auf der Ebene M2, der circa 30 cm beträgt, wird durch einen Doppelboden ausgeglichen.
Der Neubau stellt eine große Erweiterung für die künftigen Intensivstationen des Marienhospitals dar.
Es sind schon einzelne Räume erkennbar.

Die Eingangshalle wird renoviert: Es geht voran (4 Bilder)

Das Patienten-Informationszentrum (PIZ) hat seine neuen Räumlichkeiten neben der Information bezogen.
Die neue Information liegt direkt im Blickfeld der Besucher, die das Gebäude St. Maria durch den Haupteingang betreten.
Der Kiosk befindet sich seit Dezember 2012 in seinen neuen Räumen gegenüber der Patientenaufnahme.
Die Patientenaufnahme: Die neuen Räume wirken hell und lichtdurchflutet und haben offene Gestaltungselemente.

Der Modulbau: innen und außen fertiggestellt

Der Innenausbau des Modulbaus ist abgeschlossen.
Der Modulbau mit fertiger grau-weißer Außenfassade.

Hauptgebäude Ebene M1: Bauarbeiten in der Kardiologie

Im April 2013 fanden die ersten Untersuchungen am neuen Linksherzkatheter-Messplatz statt.
Alle weiteren Baumaßnahmen in diesem Bereich erfolgen in laufendem Betrieb.

In der Radiologie: Anlieferung des zweiten MRT

Der zweite volldigitale Magnetresonanztomograf (MRT) der Radiologie wurde vor Kurzem angeliefert. Er ergänzt das bereits vorhandene Gerät.
Um den MRT ins Gebäude zu bekommen, musste ein Teil der Gebäudefassade auf Höhe der Ebene M1 entfernt werden. Der MRT wurde in einen dort vorhandenen Lichtschacht abgelassen (siehe Bild) und konnte dann durch die geöffnete Fassade ins Gebäude gezogen werden.
Die ersten Untersuchungen mit dem neuen MRT finden voraussichtlich Ende Mai 2013 statt.

Chronologie der Baufortschritte: Umbau Intensiv- und OP-Abteilung (7 Bilder)

Frühjahr 2012: Die hausinternen Ingenieure Rainer Friedmann (links) und Thomas Saur studieren die Baupläne. Hier auf dem Dachvorsprung des Hauptgebäudes soll für die vergrößerten Intensiv- und OP-Abteilungen zweigeschossig aufgestockt werden.
Baumaßnahmen bis 2014: zweistöckiger Interims-Modulbau (1), der bis Herbst 2012 errichtet wird. Hier ziehen die Intensivstationen (2) ein. Der bisherige Intensivbereich auf der Ebene M2 wird dann komplett saniert und erweitert (3). 2014 werden die bisherigen Operationssäle (4) saniert und vergrößert (5).
Im Mai 2012 begannen die Bauarbeiten mit dem Graben der Fundamente für den Stelzenbau der Interims-Intensivabteilung. Ein Teil des Patientengartens musste dafür weichen.
Die neue Intensivabteilung wird deutlich größer. Die Bettenzahl soll von 20 auf 30 Betten steigen.
Damit die bisherige Intensivabteilung erweitert und modernisiert werden konnte, mussten zusätzliche Räume geschaffen werden. Dies gelang mithilfe mehrstöckiger Moduleinheiten, die auf einer Metallkonstruktion im ehemaligen Patientengarten errichtet und direkt mit dem Hauptgebäude verbunden wurden.
Anfang August wurden die Fertigbau-Module der Interims-Intensivabteilung angeliefert und aufgebaut. Vier Wochen später war bereits der Fassadenputz aufgetragen; Anfang September folgte der Anstrich.
Nachdem der Verputz erfolgt ist, wurde die Außenfassade des Interimsbaus für die Intensivabteilung grau-weiß angestrichen.

Kontakt

Abteilung Bau/Technik

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart
Telefon: 0711 6489-3253
petra.schreiter@vinzenz.de

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