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Telefonaktion zu Nierenerkrankungen

Dr. Sebastian Maus ist Leiter des neu gegründeten Nephrologie-Schwerpunkts

Im April 2017 hat sich das medizinische Angebot des Marienhospitals Stuttgart nochmals vergrößert. Mit Dr. med. Sebastian Maus arbeitet erstmals ein Nephrologe, also ein Nierenspezialist, am Zentrum für Innere Medizin II. Der Leitende Arzt des neuen Nephrologie-Schwerpunkts beantwortet am 15. November Anruferfragen zum Themengebiet der Nierenerkrankungen.

Am Patiententelefon: Der Leitende Arzt des Schwerpunkts Nephrologie

Dr. med. Sebastian Maus ist Leitender Arzt des Schwerpunkts Nephrologie am Zentrum für Innere Medizin II des Marienhospitals Stuttgart. Zusammen mit seinem Team gewährleistet er eine umfassende Betreuung von Patienten mit Nieren-, Bluthochdruck- und Systemerkrankungen. Auch die Dialyseeinheit des Hauses steht unter seiner Führung.

Fachgebiet Nephrologie

Der Begriff „Urologie“ ist den meisten medizinischen Laien vertraut. Was aber unterscheidet den Nephrologen eigentlich vom Urologen? Dr. Maus: „Der Urologe beschäftigt sich mit den ableitenden Harnwegen unterhalb der Nieren, also mit Harnleiter, Blase und Harnröhre. Nephrologen hingegen sind Internisten, die auf Erkrankungen der Niere selbst spezialisiert sind.“

Nierenschwäche oft spät entdeckt

Zu den häufigsten Nierenerkrankungen zählt die chronische Niereninsuffizienz. Dabei handelt es sich um eine Nierenschwäche, deren Auftreten durch Bluthochdruck, Diabetes, Gefäßverkalkung oder Infektionskrankheiten begünstigt wird. Das Tückische an der Erkrankung: Der Patient bemerkt sie oft sehr lange gar nicht. „Häufig entdeckt man sie durch Zufall, wenn der Arzt ein Blutbild macht und der Kreatinin-Wert erhöht ist“, so Dr. Maus. Bleibt die Krankheit länger unerkannt, wird die Niere oft so stark geschädigt, dass sie ihrer Stoffwechselaufgabe nicht mehr nachkommen kann, was unbehandelt den Tod des Patienten nach sich ziehen würde. Der Kranke muss sich dann lebenslang mehrmals wöchentlich einer mehrstündigen Dialyse (Blutwäsche) unterziehen.

Dialyse möglichst verhindern

„Früher galten Nephrologen oft als reine Dialyseärzte. Die Dialyse ist zwar eine segensreiche Einrichtung für Nierenkranke. Unsere Hauptaufgabe besteht aber darin, zu verhindern, dass ein Patient überhaupt dialysepflichtig wird“, so Dr. Maus.
    Nicht so häufig wie die chronische ist die akute Niereninsuffizienz. Akutes Nierenversagen kann durch eine Infektion – beispielsweise mit dem Hantavirus – ebenso verursacht werden wie durch einen Harnleiterstein, der einen Harnstau zur Folge hat.

Nierenkrankheiten nehmen zu

Nierenerkrankungen werden in den nächsten Jahren zunehmen. „Zum einen, weil wir immer älter werden und die Nierenfunktion altersbedingt nachlässt. Zum anderen, weil Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck auf dem Vormarsch sind“, so Dr. Maus.

Rufen Sie am 15. November an!

Dr. Sebastian Maus beantwortet am Mittwoch, 15. November von 14.00 bis 15.30 Uhr Fragen zu allen Arten von Nierenerkrankungen, die zum Beispiel lauten: Kann man durch richtige Ernährung Nierenschwäche, Nierenkrebs oder Nierensteine verhindern? Was sollte man tun, um Nierenerkrankungen frühzeitig zu entdecken? Ist viel trinken für die Niere eigentlich wirklich gesund? 

Telefonaktion

Rufen Sie an!

Thema: Nierenerkrankungen
Mittwoch, 15. November 2017
Uhrzeit: 14.00–15.30 Uhr
Telefon: 0711 6489-2056

Kontakt

Schwerpunkt Nephrologie

Zentrum für Innere Medizin II
Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart
Sekretariat
Telefon: 0711 6489-8121
Telefax: 0711 6489-8122
sebastian.maus@vinzenz.de
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