Marienhospital Stuttgart: Gelenkpunktion.

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Schulterpunktion
Bei der Schulterpunktion wird Gelenkflüssigkeit für diagnostische Untersu- chungen entnommen

Gelenkpunktion

Mit einer Gelenkpunktion gewinnt man Synovialflüssigkeit, also die im Krankheitsfall vermehrt auftretende Gelenkflüssigkeit. Eine Gelenkpunktion ist dann notwendig, wenn eine infektiöse Gelenkschwellung ausgeschlossen werden soll. Gleichzeitig kann so festgestellt werden, ob es sich um eine durch Kristalle verursachte Krankheit wie Gicht oder Chondrokalzinose handelt.

Im Gelenkpunktat wird hauptsächlich durch sehr hohe Leukozytenzahlen und Bakteriennachweis die Infektion bestätigt. Kristalle lassen sich unter dem Polarisationsmikroskop nachweisen. Bei entzündlich rheumatischen Krankheiten sind die Leukozytenzahlen dagegen nicht so hoch, bei Arthrosen und dem Zustand nach Unfällen noch niedriger.

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