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.Häufig gestellte Fragen
- Wie merke ich, dass ich eine entzündlich-rheumatische Erkrankung habe?
- Wie komme ich in die rheumatologische Ambulanz?
- Wie werde ich in die Rheumatologie eingewiesen?
- Wer überwacht meine Therapie?
- Wie lange muss ich Cortison einnehmen?
- Wann kann ich die Cortisondosis vermindern?
- An wen kann ich mich im Notfall wenden?
1.
Morgensteifigkeit von mehr als 30 Minuten, Gelenkschmerzen und -schwellungen sowie erhöhte Entzündungsparameter im Blut (BSG, CrP) sind Hinweise für entzündlich rheumatische Erkrankungen. Weitere Anzeichen können Weichteilschmerzen oder Gelenkschmerzen, Hautveränderungen oder unklare Organerkrankungen in Zusammenhang mit allgemeiner Abgeschlagenheit und Entzündungsreaktionen im Blut sein.
.2.
Patienten können sich in der rheumatologischen Ambulanz vorstellen,
- wenn sie gesetzlich krankenversichert sind und vom Rheumatologen überwiesen werden,
- wenn sie privat krankenversichert sind.
3.
Eine stationäre Einweisung erfolgt durch den behandelnden Hausarzt oder Facharzt, wenn Gründe für eine stationäre Aufnahme vorliegen. Eine Notaufnahme kann bei akuten Notfällen rund um die Uhr auch ohne Einweisung erfolgen. Insbesondere sind wir für die uns bekannten Patienten jederzeit, Tag und Nacht, Ansprechpartner.
.4.
Der Therapiebeginn erfolgt stationär oder ambulant und wird in Zusammenarbeit mit dem ein- oder überweisenden Arzt fortgeführt. In nicht allzu komplizierten Fällen wird der Hausarzt die Betreuung übernehmen und in bestimmten Abständen den Erkrankten beim Rheumatologen vorstellen, zum Beispiel zur Erfolgsbeurteilung einer Basistherapie, zur Indikationsstellung einer orthopädischen Operation oder zur Überprüfung der Diagnose.
.5.
Die Cortisoneinnahme erfolgt individuell. Es sollte in vertretbarer Zeit eine Reduktion der Prednisolondosis unter 7,5 mg täglich angestrebt werden. Dies ist nicht bei allen Patienten möglich. Häufig kann aber auch eine Cortisonbehandlung „ausgeschlichen“ werden. Zu Beginn und bei länger dauernder Cortisoneinnahme sind eine Vorbeugung gegen Osteoporose sowie regelmäßige ärztliche Untersuchungen anzuraten.
.6.
Eine Veränderung der Cortisondosis bei Langzeiteinnahme sollte nicht durch den Patienten selbst erfolgen, sondern immer durch den betreuenden Arzt und Rheumatologen. Eine zu schnelle Reduktion kann einen Rheumaschub auslösen, ein abruptes Absetzen kann eine lebensgefährliche Situation durch Minderversorgung mit Nebennierenrindenhormonen verursachen.
Eine zu lange Einnahme von zu hohen Cortisondosen kann unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben. Unter 10 mg Prednisolon sollte die Reduktion in den meisten Fällen nur in 1 mg-Schritten erfolgen, unter 5 mg noch vorsichtiger.
7.
Erster Ansprechpartner ist immer Ihr Hausarzt. Sollte dieser nicht erreichbar sein, ist für rheumatologische Fragen Ihr Rheumatologe zuständig.
Für spezielle Fragen und alle Notfälle können Sie oder Ihr Hausarzt uns jederzeit erreichen unter folgenden Telefonnummern:
- Schwerpunkt Rheumatologie, Innere Medizin II
Telefon: (07 11) 64 89-81 25 - Zentrale im Marienhospital Stuttgart
Telefon: (07 11) 64 89-0

