Marienhospital Stuttgart: Refluxkrankheit.

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Refluxkrankheit, Refluxösophagitis und Barrett-Ösophagus

Die gastroösophageale Refluxkrankheit wird durch krankhaftes Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre verursacht. Betroffene klagen häufig über Sodbrennen und saures Aufstoßen. Durch die aufsteigende Säure kommt es meist zu einer Entzündung der Speiseröhre, der so genannten Refluxösophagitis.

Um festzustellen, ob tatsächlich eine Refluxösophagitis vorliegt, wird eine Magenspiegelung (Ösophago-Gastroduodenoskopie) durchgeführt. Mithilfe dieser Methode kann der Arzt die entzündete Schleimhaut näher untersuchen. Es kommt manchmal vor, dass ein Patient zwar Beschwerden wie bei einer Refluxösophagitis hat, aber es lässt sich bei der Magenspiegelung keine Entzündung erkennen. In einem solchen Fall hilft die Langzeit-Säuremessung (24 Stunden) in der Speiseröhre weiter.

Behandelt wird die nachgewiesene Refluxkrankheit mit Medikamenten, die die Magensäure hemmen, zumeist mit so genannten Protonenpumpenhemmern. In schwierigen Fällen sind eventuell chirurgische Methoden notwendig.

Bei lang anhaltender, nicht behandelter Refluxkrankheit kann sich die normale Schleimhaut der Speiseröhre in eine "Barrettschleimhaut" umwandeln. Patienten mit einem Barrett-Ösophagus müssen regelmäßig durch Magenspiegelungen überwacht werden, da aus einer Barrettschleimhaut auch ein Speiseröhrenkrebs entstehen kann.

Informationen im Bild

Refluxkrankheit, Refluxösophagitis, Barrett-Ösophagus
Refluxösophagitis 2. Grades
Refluxösophagitis 4. Grades
Barrett-Ösophagus

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