Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie
Ärztlicher Direktor
Dr. med. Klaus Klemm, M.Sc.
Visitenkarte
Sekretariat
Gabriele Röhm
Telefon: (07 11) 64 89-83 41
Fax: (07 11) 64 89-22 13
E-Mail: gefaesschirurgie@vinzenz.de
Informationen über die Klinik
Die Klinik für Gefäßchirurgie verfügt über 20 Betten. Gemeinsam mit dem Zentrum für Innere Medizin I, der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und der Klinik für Neurologie werden schwerpunktmäßig folgende Gefäßerkrankungen behandelt:
- Erweiterung der Hauptschlagader (Aortenaneurysma)
Ein Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit stellt die Therapie von Aortenaneurysmen dar. Hier kommen sowohl der konventionelle Aortenersatz als auch die minimal-invasive endovaskuläre Stentprothese zum Einsatz. Welche Therapieform für welchen Patienten geeignet ist, wird im individuellen Gespräch erörtert.
Das Marienhospital erfüllt die Qualitätssicherungs-Richtlinie zum Bauchaortenaneurysma des Gemeinsamen Bundesausschusses, die seit 1.1.2010 in Kraft getreten ist. Es darf daher die stationäre Versorgung bei der Indikation Bauchaortenaneurysma uneingeschränkt durchführen.
- Halsschlagaderverengung (Carotisstenose)
Halsschlagaderverengungen werden in enger Kooperation mit der Neurologischen Klinik und der Abteilung Interventionelle Radiologie behandelt. Hierbei kommt ein abwartendes Verhalten, die Stentangioplastie, oder die operative Therapie infrage.
- Durchblutungsstörungen der Beine (pAVK)
Die Behandlung von Durchblutungsstörungen der Beine umfasst alle Stadien der Erkrankung bis hin zur drohenden Beinamputation. Eingesetzt werden Katheterverfahren und konventionelle Bypass-Operationen. Bei besonders schweren Krankheitsbildern gelingt es oft – zusammen mit der plastischen Chirurgie – durch Muskeltransplantationen beinerhaltend zu therapieren.
- Diabetisches Fußsyndrom/Ulcus cruris/komplexe Wunden des Beines
Die Ursache „offener Beine“ ist sehr vielfältig. So können unter anderem eine Zuckererkrankung (Diabetes mellitus), ein Krampfaderleiden oder arterielle Durchblutungstörungen (pAVK) für dieses oft langwierige Krankheitsbild verantwortlich sein.
In unserer Wundsprechstunde stehen alle Spezialisten der notwendigen Disziplinen unter einem Dach zur Verfügung – Gefäßchirurgie, Angiologie, Diabetologie, interventionelle Radiologie, Neurologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, zertifizierte Wundpflege –, um die richtige Behandlung für Sie zu finden. Letztere kann oft konservativ in Zusammenarbeit mit ihrem Haus-/Facharzt oder bei Bedarf stationär vorgenommen werden.
- Thrombosen des tiefen Venensystems
Bei akuten Verschlüssen des tiefen Venensystems werden Blutgerinnsel operativ entfernt (Thrombektomie). Während der Operation kontrolliert der Arzt dabei die Venen mithilfe eines röntgendiagnostischen Verfahrens (Phlebografie) und setzt bei venösen Engstellen (z. B. Venensporn) eventuell einen Stent ein.
- Shunt
Alle Eingriffe zur Anlage oder Korrektur von Dialyseshunts werden vorgenommen.
- Krampfadern (Varizen)
Wir führen die konventionelle Operationsmethode („Stripping") mit einer flexiblen Spezialsonde (Babcock-Sonde) durch. Bei sogenannten Perforansvenen wird in speziellen Fällen auch endoskopisch operiert.
- Herzschrittmacher
In Kooperation mit der Kardiologie werden Herzschrittmacher eingepflanzt.
