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Wissenswertes zum Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall wird meistens die Blutzufuhr in Teilen des Gehirns unterbrochen, sodass es zum Absterben von Hirngewebe kommt. Ursache ist in ca. 80 Prozent der Fälle ein Blutgerinnsel (Thrombus), das ein Blutgefäß verstopft; seltener liegt eine Hirnblutung zugrunde.

Häufige Symptome

Zu den typischen „Vorboten“ eines Schlaganfalls zählen: Lähmungserscheinungen in einem Arm, Bein oder einer ganzen Körperhälfte; plötzliche Schwierigkeiten in der Aussprache bzw. beim Sprechen; einseitige Taubheitsgefühle; plötzliche Sehstörungen, Gesichsfeldausfall oder Doppelbilder; schlagartig einsetzende sehr starke Kopfschmerzen.
 Tückischerweise halten die Symptome zunächst oft nur für wenige Minuten an und verschwinden dann wieder. Betroffene nehmen sie daher häufig nicht ernst, was sich im Nachhinein als fataler Fehler erweisen kann. Denn Schlaganfälle sind die häufigste Ursache für eine mittlere und schwere Behinderung im Erwachsenenalter. Nicht nur alte Menschen sind davon betroffen. Jeder dritte Schlaganfall tritt zwischen dem 20. und 64. Lebensjahr auf. 

Bei Verdacht auf Schlaganfall – was ist zu tun?

Um Gehirnzellen vor dem Absterben zu retten und Komplikationen zu vermindern, zählt jede Minute. Daher sollte sofort der Notruf 112 gewählt und der Rettungsleitstelle „Verdacht auf Schlaganfall“ gemeldet werden.

Information

Notrufnummer Rettungsdienst: 112

Bei Verdacht auf Schlaganfall zählt jede jede Minute. Daher sofort die Rettungsleitstelle unter 112 anrufen.

Die genannte Nummer können Sie in einer Notfallsituation von jedem Telefon aus – ob Festnetz oder mobil – immer kostenlos anwählen!

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