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Ehrenamtliche Dienste

Wenn Sie im Marienhospital gerne ehrenamtlich tätig werden möchten, Freude am Umgang mit Menschen haben und sich verpflichten können, regelmäßig zu helfen, heißen wir Sie jederzeit herzlich willkommen!
    Ein Krankenhausaufenthalt stellt Patienten immer wieder vor Probleme. Da ist es gut, wenn in der Klinik Ansprechpartner zu finden sind, die Fragen beantworten, Hilfestellung leisten oder einfach Zeit für ein Gespräch haben. Am Marienhospital übernehmen diese Aufgaben vielfach ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Können und vor allem mit einem Teil ihrer Freizeit setzen sie sich für die Patienten ein. Ihr Engagement belohnt sie mit interessanten Begegnungen, neuen Erfahrungen und Kontakten.

Ehrenamtliche Dienste: vom Patientenbegleitdienst bis zur Sitzwache

Patientenbegleitdienst im Marienhospital Stuttgart
Besuchsdienst im Marienhospital Stuttgart
Sitzwache im Marienhospital Stuttgart

Die ehrenamtlichen Dienste haben am Marienhospital eine lange Tradition: Im Jahr 1984 fanden sich die ersten acht Frauen, die den sogenannten Patientenbegleitdienst übernahmen. Seither ist die Zahl der Ehrenamtlichen kontinuierlich gewachsen und das Aufgabenfeld wurde erweitert. Als Aufgabenfelder kamen noch der Besuchsdienst (1998) und die Tätigkeit als Sitzwache (1992) hinzu. Weitere Dienste wie der Lotsendienst und die Stationsassistenz befinden sich momentan im Aufbau.
    Insgesamt arbeiten heute rund 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Marienhospital.

Ansprechpartnerinnen

Susanne Lutz, zuständig für Ehrenamtliche Helfer

Susanne Lutz
Beauftragte für das Ehrenamt
Bildungsmanagement (M.A.)
Dipl.-Pflegewirtin (FH)
Telefon: 0711 6489-3359
susanne.lutz@vinzenz.de

Schwester Arntraud Krieger, zuständig für Ehrenamtliche Helfer

Schwester Arntraud Krieger
Koordination und Betreuung
der ehrenamtlichen Helfer
Telefon: 0711 6489-2900
sr.arntraud@vinzenz.de

Schwester Engeltraud Krug, zuständig für den ehrenamtlichen Dienst der Sitzwachen

Schwester Engeltraud Krug
Koordination und Betreuung der Sitzwachen
Telefon: 0711 6489-7535 (Sitzwache)/-2906

Patientenbegleitdienst

Tätigkeiten

Auf Anforderung durch das Pflegepersonal holen die ehrenamtlichen Helfer die Patienten in ihren Zimmern auf Station ab. Sie begleiten diese dann – in der Regel in einem Sitzwagen – zu den Untersuchungs- bzw. Behandlungsräumen oder bringen sie von dort in ihre Zimmer zurück. Außerdem helfen sie neu ankommenden Patienten und Besuchern, sich zu orientieren. Da die Patienten mitunter sehr hilfsbedürftig sind, kommen vor allem rüstige Damen und Herren als Begleiter in Betracht.

Zeit für Gespräche

Da das Marienhospital ein Krankenhaus der „weiten Wege“ ist, bietet sich oft Gelegenheit zu Gesprächen, die für die Patienten hilfreich sein können. So werden beispielsweise Ängste geäußert vor einer eventuellen Krebsdiagnose oder Sorgen darüber, wie es nach dem Krankenhausaufenthalt weitergeht. Ohne Zeitdruck können die ehrenamtlichen Helfer zuhören, hier und da Ratschläge geben oder versuchen zu trösten.

Gruppengröße

Der Patientenbegleitdienst hat insgesamt 85 Mitglieder. Er gliedert sich in Gruppen zu je acht Ehrenamtlichen. Grundsätzlich übernehmen die Helferinnen und Helfer Begleit- und Hilfsdienste, jedoch keine pflegerischen Arbeiten.

Arbeitszeiten

Die meisten Patientenbegleiter verrichten ihren Dienst einmal in der Woche an einem fest vereinbarten Werktag, und zwar entweder von 8–12 Uhr oder von 12–16 Uhr. Das heißt, von Montag bis Freitag sind immer zwei Gruppen des Patientenbegleitdienstes tätig.

Schulung

Angehende Patientenbegleiter werden auf ihre Aufgaben vorbereitet und können bei mehrmaligen Treffen während des Jahres ihre Erfahrungen austauschen. Sie unterliegen der Schweigepflicht.

Besuchsdienst

Einsatzstelle

Die Helferinnen und Helfer des Besuchsdienstes sind bestimmten Stationen zugeteilt. Durch menschliche Nähe, Zuwendung und Aufmerksamkeit leisten sie einen Beitrag zum Gesundwerden der Patienten. Der Dienst erfordert in besonderer Weise Freude am Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen und die Fähigkeit, sich einzufühlen.

Aufgaben

Sich dem Patienten widmen
  • zuhören und Gespräche führen
  • vorlesen und spielen
  • Bücherdienst
  • Briefe schreiben
Behilflich sein
  • beim Ausfüllen von Formularen
  • beim Einkaufen im hauseigenen Kiosk
  • beim Essen
  • beim Aufladen der Telefonkarten am Kartenautomat
Besorgungen außerhalb des Hauses erledigen
  • Wäsche besorgen
  • zum Friseur begleiten
Rundgänge mit dem Patienten machen
  • inner- und außerhalb des Hauses
  • Kapelle, Eingangsebene, Flur, Patientengarten
  • ins Besuchercafé begleiten

Gruppengröße

Der Besuchsdienst hat insgesamt 26 Mitglieder und setzt sich aus Damen und Herren zusammen, die im Anschluss an die Berufsphase eine sinnvolle Betätigung suchten.

Arbeitszeiten

Die Besuchsdienstler kommen ein- bis zweimal wöchentlich für einige Stunden ins Marienhospital, entweder vor- oder nachmittags. Die Station, die sie besuchen, wird vorab festgelegt.

Schulung

Angehende Mitarbeiter des Besuchsdienstes werden intensiv auf ihreTätigkeit vorbereitet. Die bestehende Gruppe trifft sich alle fünf bis sechs Wochen zum Erfahrungsaustausch.

Sitzwachendienst

Einsatzstelle

Die Sitzwachen werden auf Wunsch eines Patienten und des Pflegepersonals sowie auf ärztlichen Rat eingesetzt. Sie begleiten schwer kranke oder sterbende Patienten und geben ihnen eine besondere Form der Zuwendung. Der Dienst verlangt großes Einfühlungsvermögen und Verständnis, um dem Patienten in schweren Stunden beizustehen und auf seine Bedürfnisse und Wünsche einzugehen.
    Der Einsatz der Sitzwachen wird auch mit den Angehörigen abgesprochen. Nicht selten ermutigt das Engagement der ehrenamtlichen Helfer die Nahestehenden dazu, sich selbst an den Wachdiensten zu beteiligen. Dann werden die Sitzwachen der Ehrenamtlichen mit denen der Angehörigen koordiniert.
    In Stuttgart war das Marienhospital 1992 das erste Krankenhaus, das eine Sitzwachengruppe einrichtete.

Aufgaben

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wachen nachts – in seltenen Fällen auch tagsüber – am Bett des Patienten, verrichten kleine Handreichungen, lesen auf Wunsch vor oder lassen einfach durch ihre stille Anwesenheit den Kranken spüren, dass er nicht allein ist.

Gruppengröße

Der Sitzwachendienst hat bislang 42 Mitglieder.

Arbeitszeiten

Die Sitzwachen können täglich bis 16 Uhr angefordert werden. Der Einsatz erfolgt in zwei Schichten, von 21.00–1.00 Uhr und von 1.00–5.00 Uhr. Wie häufig die Ehrenamtlichen eingesetzt werden, können sie selbst bestimmen. Feste Regeln, nach denen sie ihren Dienst ausführen, gibt es nicht.

Schulung

Die Sitzwachen sind in ihrem Dienst nicht allein gelassen. Nach einer intensiven Vorbereitung finden regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch statt. Die Leitlinien des Hauses dienen dabei als wichtige Orientierungshilfe und Impulsgeber.

Spezielle ehrenamtliche Dienste

Neben den drei großen Diensten – Patienten-, Besuchs- und Sitzwachendienst – gibt es im Marienhospital einige Ehrenamtliche, die in anderen Bereichen tätig sind:

  • Lotsendienst: Das Gelände des Marienhospitals ist groß – da kann man schon einmal die Orientierung verlieren. Als Mitarbeiter des Lotsendienstes weisen Sie Patienten und Besuchern den richtigen Weg durch die Klinik;
  • Stationsassistenz: Sie unterstützen das Team einer bestimmten Pflegestation durch kleinere Hilfstätigkeiten. Patienten bringen Sie auf Wunsch Getränke ans Bett oder sind bei Handreichungen behilflich.

Warum ehrenamtlicher Helfer werden?

Die häufigsten Gründe dafür sind:
  • man ist einbezogen in eine Gemeinschaft und kann etwas Sinnvolles tun;
  • man war früher selbst Patient und hat in dieser Zeit die Zuwendungen der Ehrenamtlichen als sehr wohltuend empfunden;
  • die Pflegekräfte wissen die Tätigkeit der Helferinnen und Helfer zu schätzen, und man empfindet daher die eigene Arbeit als Bereicherung.

Die Ehrenamtlichen kommen nicht nur aus den umliegenden Gemeinden, sondern nehmen zum Teil weite Anfahrten in Kauf.

Vorbereitung, Nachbereitung und Vertiefung

Alle ehrenamtlichen Helfer werden auf ihren jeweiligen Dienst intensiv vorbereitet und machen sich zunächst mit dessen Inhalten vertraut. Bereits erfahrene Helfer stehen ihnen in der ersten Phase zur Seite, bis eine gewisse Sicherheit im Umgang mit den Patienten erlangt wurde.
    Regelmäßige Treffen dienen der Begegnung, dem Erfahrungsaustausch und Gesprächen. In der Sitzwachengruppe finden regelmäßige Fallbesprechungen statt. Anregungen werden bedacht und – wo es sinnvoll erscheint – umgesetzt. Experten aus dem Haus oder von extern halten Vorträge, beispielsweise zu bestimmten Krankheitsbildern, und vermitteln so wichtiges Hintergrundwissen.

Kontakt

Ehrenamtliche Dienste

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart
Telefon: 0711 6489-3359
oder
Telefon: 0711 6489-0 (Zentrale)

Information

Faltblatt: Ehrenamtliche Dienste im Marienhospital

Alle wichtigen Informationen rund um die ehrenamtlichen Dienste erhalten Sie hier auf einen Blick (PDF-Datei, 108 KB)

Faltblatt lesen >
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