Freiwilligendienste
Ansprechpartnerin
Schwester Tabea Meßmer
Telefon: 0711 6489-3295
(telefonisch erreichbar Mo und Do 14.00–16.00 Uhr)
sr.tabea@vinzenz.de
Es gibt viele gute Gründe, einen Freiwilligendienst zu absolvieren. In einem Freiwilligendienst kann beispielsweise einiges gelernt werden, was über klassisches Schulwissen hinausgeht. Darüber hinaus sind Freiwilligendienste ideal, um eigene Wünsche und Träume zu überprüfen und das Selbstbewusstsein zu stärken. Es können eine Vielzahl von persönlichen und beruflichen Erfahrungen gesammelt werden. Durch die Mitarbeit in einem Team lassen sich neue Kontakte knüpfen und wertvolle soziale Kompetenzen erlangen. Vereinbarte Lernziele geben die Richtung vor und helfen, sich zu orientieren. Nach erfolgter Anleitung können im selbstständigen Arbeiten die eigenen Fähigkeiten und das Wissen täglich auf die Probe gestellt werden.
Die Freiwilligendienste im Marienhospital werden in Zusammenarbeit mit dem BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart angeboten. Die Kurswochen und Seminare sowie die pädagogische Begleitung finden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BDKJ statt. Die Einarbeitung und Anleitung im Marienhospital als Einsatzstelle wird von den Pflegenden auf den Stationen und im Ambulanzbereich übernommen. Die Freiwilligen können in allen pflegerischen Bereichen – außer Intensiv, Anästhesie und Palliativ – eingesetzt werden. Bestehen spezielle Einsatzwünsche, versuchen wir, dies zu berücksichtigen.
Mit dem Mindestalter von 16 Jahren kann ein Freiwilligendienst begonnen werden. Ein bestimmter Schulabschluss wird nicht vorausgesetzt. Insgesamt stehen 50 Plätze für Freiwilligendienste zur Verfügung.
Es wird ein Taschengeld in Höhe von ca. 300 Euro gezahlt. Unterkunft und Verpflegung werden gestellt oder erstattet. Die Sozialversicherung ist beitragsfrei, der gesetzlich geregelte Urlaubsanspruch wird gewährt und der Kindergeldanspruch bleibt erhalten.
Bundesfreiwilligendienst (BFD)
Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde 2011 neu eingerichtet und ist der Dienst für alle, die sich orientieren wollen. Er richtet sich am Freiwilligen Sozialen Jahr aus. Die Freiwilligen können sich in einem neuen Umfeld ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Die Mindestdauer ist sechs Monate; der Dienst kann jedoch auf bis zu 18 Monate verlängert werden. Die Arbeitszeit für Freiwillige im BFD beträgt 39 Wochenarbeitsstunden. Die Teilnehmenden absolvieren 25 Seminartage und werden dabei etwa bei der Berufsfindung und -orientierung unterstützt. Ein Wochenseminar findet zum Thema „Politische Bildung“ statt.
Für über 27-Jährige variiert die Anzahl der Seminartage.
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
In einem Freiwilligen Sozialen Jahr engagieren sich junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren in einer sozialen Einrichtung. Ein FSJ dauert in der Regel zwölf Monate und beginnt am 1. September eines jeden Jahres. Nach Absprache sind auch verkürzte oder verlängerte Einsätze möglich.
Das FSJ ist in erster Linie als ein Jahr der Orientierung gedacht, in dem erste Erfahrungen in einem Berufsfeld gemacht werden können. Es ist eine gute Möglichkeit, zu überprüfen, ob einem der soziale Bereich liegt und wie es sich anfühlt, jeden Tag acht Stunden zu arbeiten. Und natürlich lernt man in einer fremden Umgebung viel über sich selber: „Wo sind meine Stärken? Wie wirke ich auf andere? Was fällt mir noch schwer?“
Der Unterschied zu einem Praktikum ist die Begleitung. Es gibt in einem FSJ-Jahr fünf Seminarwochen, in denen die gemachten Erfahrungen mit anderen FSJ’ler/-innen ausgetauscht und ausgewertet werden. Unterstützung bieten auch die Referentinnen und Referenten des BDKJ.
Bewerbung
Den Bewerbungsbogen für einen Freiwilligendienst finden sie unter BDKJ Freiwilligendienste.
Das Bewerbungsverfahren ist zweigeteilt:
- Vorstellungsgespräch beim BDKJ in Wernau
- Hospitationstermin in der Einsatzstelle, um das Aufgabengebiet und das Team kennenzulernen.


