Weiterbildung Palliative Care
Ansprechpartnerin
Susanne Lutz
Organisatorische Leiterin des Kurses
Bildungszentrum
Dipl.-Pflegewirtin (FH)
Telefon: 0711 6489-3359
susannelutz@vinzenz.de
Weiterführende Veranstaltungen
Nach Abschluss des Kurses können Absolventen im Marienhospital jährliche Fort- und Weiterbildungen im Bereich Palliative Care besuchen. Die Veranstaltungen sollen die Kenntnisse im Bereich der Palliativversorgung von Schwerstkranken und Sterbenden vertiefen und erweitern helfen.
Folgende Veranstaltungen finden 2012 statt:
- Klangmassage im Gesundheitsbereich
3-tägiges Seminar, Freitag, 2. März bis Sonntag, 4. März
Kursleiter Reinhold van Weege, Stefan Salzmann - Erlöst oder verdammt – was kommt nach dem Tod?
Nachmittagsveranstaltung, Mittwoch, 7. März, 14.00–17.00 Uhr - Palliative Care unterwegs – WALA: Informationstag für Pflegende
Bei der Exkursion zur WALA Heilmittel GmbH erwartet die Teilnehmer unter anderem eine Führung durch den WALA-Heilpflanzengarten.
Experten des Hauses informieren die Besucher über den Nutzen therapeutischer Waschungen.
1-tägiges Seminar, Mittwoch, 11. Juli, 10.00–17.00 Uhr
Anmeldeschluss: 15. Juni
Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie in unserem Veranstaltungskalender.
Anmeldeformular (PDF-Datei, 33 KB)
Die Weiterbildung Palliative Care entspricht einer Rahmenvereinbarung, die 1998 zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und denen der stationären Hospize bezüglich deren Qualitätssicherung (§ 39a Satz 4 SGB V) verabschiedet wurde. Seit 2003 wird sie am Marienhospital angeboten. Insgesamt stehen 18 Plätze zur Verfügung.
Kursleiterin ist Ulrike Schmid, MAS Palliative Care und Trainerin für Palliative Care. Anmeldeschluss für den Kurs 2012/2013 ist der 30. April 2012.
Was bedeutet Palliative Care?
Unter Palliative Care versteht man ein ganzheitliches Betreuungskonzept
für Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Tumorerkrankung befinden. Die Aufgabe der Pflegenden liegt vor allem darin, die Schmerzen und andere körperliche Beschwerden der Betroffenen zu lindern.
Darüber hinaus ist es notwendig, die Patienten und deren Angehörige im psychischen, sozialen und spirituellen Erleben zu unterstützen und zu begleiten.
Die vollständige Teilnahme wird mit dem Zertifikat „Palliative Care – Behandlung, Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutschen Krebshilfe, der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz und ALPHA Rheinland bescheinigt. Der Abschluss dieses Kurses berechtigt zur Teilnahme an von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin anerkannten Fort- und Weiterbildungen.
Inhalte der Weiterbildung
Die berufsbegleitende Weiterbildung führt Pflegefachkräfte in das Konzept der Palliativpflege und Palliativmedizin ein. Sie umfasst 160 Unterrichtsstunden, bestehend aus vier Kurswochen. Der Kurs schließt mit einer Facharbeit ab.
Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
- Prinzipien von Palliative Care
- Wahrnehmung und Kommunikation
- Aspekte der Krankheitsbewältigung
- Stressbewältigung
- Grundkenntnisse der Tumorschmerztherapie und Symptomkontrolle
- pflegerische Interventionsmöglichkeiten/spezielle Methoden der Grund- und Behandlungspflege
- Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
- religiöse, kulturelle und ethische Aspekte der Pflege
- Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
Ziele und Zielgruppe
Die Ziele sind:
- eigene Wertvorstellungen und Handlungsmuster in der Pflege reflektieren und Ziele entsprechend der Situation neu formulieren
- eine Haltung entwickeln, welche die Individualität des zu Pflegenden und sein soziales Umfeld in den Mittelpunkt stellt
- Trauererlebnisse zulassen können und die Unterschiedlichkeit der Trauerverläufe respektieren
- Kompetenz entwickeln in Bezug auf Team- und Konfliktfähigkeit
- eigene Grenzen erkennen und eigene Kraftquellen finden
Zielgruppe sind Pflegefachkräfte aus stationären und ambulanten Einrichtungen, die mit der Pflege, Begleitung und Betreuung von alten Menschen, von chronisch Schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen betraut sind.

