Ausbildung Operationstechnische Assistenz
Ansprechpartnerin
Jutta Francke
Fachverantwortliche
Fachkrankenschwester für den Operationsdienst
Praxisanleiterin/Berufspädagogisches Fachseminar
Weiterbildung zur Leitung eines Funktionsbereichs
Telefon: 0711 6489-3415
juttafrancke@vinzenz.de
Die dreijährige Ausbildung zur operationstechnischen Assistentin bzw. zum operationstechnischen Assistenten (OTA) bereitet auf einen noch jungen medizinischen Assistenzberuf vor, der speziell auf den Operationsdienst sowie auf die individuelle, gezielte und invasive Behandlung von Patienten ausgerichtet ist. Mögliche Arbeitsfelder nach der Ausbildung sind operative Abteilungen, Ambulanzen oder Notfallaufnahme, Endoskopie und Zentralsterilisation. Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung.
Um das Berufsbild OTA am Marienhospital einzurichten, wurde ein Verbundvertrag zwischen dem Marienhospital und dem Universitätsklinikum Tübingen – Berufsfachschule für Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten (OTA) – geschlossen.
Die Aufgabenfelder als operationstechnische Assistentin bzw. als operationstechnischer Assistent sind:
- fachkundige Betreuung der Patientinnen und Patienten unter Berücksichtigung ihrer physischen und psychischen Situation während Ihres Aufenthalts im OP bzw. in der Funktionsabteilung;
- selbstständige, vorausschauende Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe;
- Vorbereitung operativer und diagnostischer Eingriffe, Mitarbeit im OP-Team während und nach der Operation (Springertätigkeit);
- Instrumentieren in verschiedenen Fachbereichen und die Wiederaufbereitung des Instrumentariums;
- Verantwortung für die Durchführung hygienischer Maßnahmen;
- Administration und Anleitung von neuen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und von Auszubildenden.
Das Bewerbungsverfahren für 2012 ist abgeschlossen. Neue Bewerbungen werden erst ab Januar 2013 entgegengenommen.
Theoretische und praktische Ausbildung
Der Lehrplan der OTA-Ausbildung entspricht den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) mit theoretischen und praktischen Phasen. Der theoretische Teil der Ausbildung findet als Blockunterricht in der Berufsfachschule für OTA am Universitätsklinikum Tübingen statt und umfasst mindestens 1600 Stunden.
Die Unterrichtsfächer sind:
- allgemeine und spezielle OP-Lehre
- Anatomie und Physiologie
- Grundlagen der Anästhesie und Arzneimittellehre
- Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde
- Chirurgie, Gynäkologie, Traumatologie und weitere operative Fachgebiete
- Krankenpflege und Krankheitslehre
- Erste Hilfe und Reanimation
- Hygiene und Mikrobiologie
- Krankenhaus-Betriebswirtschaftslehre inklusive EDV und Dokumentation
- fachbezogene Physik und Chemie
- Radiologie und Strahlenschutz
- Grundlagen der Psychologie, Soziologie und Pädagogik
Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 3000 Stunden. Die Einsätze erfolgen in den verschiedenen Operationsabteilungen, in den Ambulanzen, der Notfallaufnahme, der endoskopischen Abteilung, auf den Pflegestationen und der Zentralsterilisation des Marienhospitals.
Voraussetzungen/Bewerbung
Voraussetzungen für die Teilnahme an der Ausbildung sind:
- Vollendung des 17. Lebensjahres
- Realschulabschluss bzw. gleichwertige Schulbildung
- Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung
Zu Ihren Bewerbungsunterlagen gehören:
- Bewerbungsschreiben
- tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
- Zeugnis des Schulabschlusses
- ggf. Zeugnis der abgeschlossenen Berufsausbildung
- Tätigkeitsnachweise und Arbeitszeugnisse

