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Leistungsspektrum

Patienten mit den nachfolgenden Problemstellungen können in unserem Hörzentrum versorgt und betreut werden.

Hörzentrum: Anlaufstelle für Fragen rund ums Thema Hören

Zu den Patienten, die im Hörzentrum betreut werden, gehören Hörgeschädigte mit einem Cochlea-Implantat.
Ein Cochlea-Implantat wird eingesetzt, wenn eine Versorgung mit leistungsstarken Hörgeräten zu keinem ausreichenden Sprachverstehen führt. Es besteht aus sichtbaren und nicht-sichtbaren Komponenten.
Beim Mittelohr-Implantat, das wie im Falle eines Cochlea-Implantats ebenfalls unter der Haut liegt, kann der Schallgeber im Mittelohr platziert werden oder die Schallübertragung findet über den Schädelknochen statt (wie hier im Bild).

Behandlungsschwerpunkte

Patienten mit Cochlea-Implantat-Versorgung

  • Voruntersuchungen
  • ggf. Antragstellung bei der Krankenkasse
  • Mitbetreuung in Phase der Implantation
  • Nachsorge
  • Anpassungen des Soundprozessors
  • Rehabilitation

Patienten mit Mittelohrimplantat-Versorgung

  • Voruntersuchungen
  • ggf. Antragstellung bei der Krankenkasse
  • Mitbetreuung in Phase der Implantation
  • Nachsorge
  • Anpassungen des Soundprozessors
  • Rehabilitation

Patienten mit Hörgeräte-Versorgung

  • Feststellung der Hörkurve
  • Beratung bezüglich des Hörens und einer eventuellen Hörgeräteversorgung
  • Aufklärung über das weitere Vorgehen, Prävention, etc.

Messverfahren

Folgende Messungen können zum Überprüfen des Hörvermögens vorgenommen werden:
  • Tympanometrie (Überprüfen der Schwingungs­fähigkeit des Trommelfells)
  • Tonschwellenaudiometrie (Feststellen der Hörschwelle)
  • Sprachaudiometrie (Feststellen des Sprachverstehens)
  • Sprachverstehen im Störschall
  • Unbehaglichkeitsschwelle (feststellen, wann Töne unangenehm werden)
  • Hörgeräteüberprüfung
  • Otoakustische Emissionen (Rückantworten des Innenohrs)
  • Hirnstammaudiometrie (Weiterleitung des Hörnervs an höhere Hirnareale)

Implantat-Versorgung

Was macht ein Cochlea-Implantat (CI)?

Ein Cochlea-Implantat wird eingesetzt, wenn eine Versorgung mit leistungsstarken Hörgeräten zu keinem ausreichenden Sprachverstehen führt. Es besteht aus sichtbaren und nicht-sichtbaren Komponenten.
 Das Implantat befindet sich unter der Haut. Der Soundprozessor mit der Sendespule wird hinter dem Ohr getragen. Hierbei werden Schallsignale erfasst, digitalisiert und über die Sendespule auf das Implantat übertragen. Das Implantat stimuliert unmittelbar den Hörnerv, welcher die Informationen an das Gehirn weiterleitet.

Was macht ein Mittelohrimplantat?

Auch Mittelohrimplantate bestehen aus sichtbaren und unsichtbaren Komponenten. Das Implantat liegt ebenfalls unter der Haut. Der Soundprozessor befindet sich außen am Kopf über dem Implantat.

Bei Mittelohrimplantaten muss zwischen zwei Arten unterschieden werden:
  1. implantierbares Mittelohr-Hörgerät
    Bei einem implantierbaren Mittelohr-Hörgerät wird der Schallgeber im Mittelohr platziert.
  2. Knochenimplantierbares Hörgerät
    Hier findet die Schallübertragung über den Schädelknochen statt.

Welche Art von Implantat für den Patienten infrage kommt, wird gemeinsam mit dem Hörzentrums-Team und den behandelnden HNO-Ärzten besprochen.

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