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Leistungsspektrum

Die Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie ist schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen tätig:

Diagnostik

Sonografie und farbkodierte Duplexsonografie
Die Sonografie (Ultraschall) ist im Vorfeld und in Ergänzung zur Röntgendiagnostik fester Bestandteil der Diagnostik und der interventionellen Therapie. Modernste Technik – einschließlich farbcodierter Duplexsonografie – kommt für die Untersuchung aller Organbereiche zum Einsatz.

Angiografie
Für interventionell-radiologische Gefäß- und Tumoreingriffe steht ein neu installiertes, modernes Röntgen-Durchleuchtungsgerät (Flachdetektor 3D-Rotationsangiografie Clarity) in einem Angiografie-Operationssaal bereit. Neben der gewohnt herausragenden Bildqualität verfügt das Gerät über ein vorbildliches Dosismanagement. Es verringert die Röntgenstrahlendosis für Arzt und Patient um bis zu 85 Prozent.

Mammografie
Die Röntgenkontrolle der weiblichen Brust (Mammografie) hat sich durch den hohen operativen Standard zu einem Untersuchungsschwerpunkt entwickelt. Mithilfe eines speziellen Verfahrens (digitale Mammo mit Liegendstereotaxie) können dabei zielgenau kleinste Proben aus auffälligen Regionen der Brustdrüse entnommen werden.

Magnetresonanztomografie (MRT)
Wir verfügen mit einem volldigitalen 1,5 und 3,0 Tesla Magnetresonanztomografen über die neueste Gerätegeneration. 3,0 Tesla ist hierbei die höchste Feldstärke, die derzeit im klinischen Betrieb eingesetzt wird. Zusätzlich haben die neuen Geräte eine größere Öffnung und bieten dadurch den Patienten einen erhöhten Komfort.
    Schwerpunkte der MRT-Diagnostik sind neurologische Fragestellungen, Darstellung der Gefäße und des Herzens sowie der ableitenden Gallenwege, unfallchirurgische und orthopädische Fragestellungen, MR-Mammografie und onkologische Nachsorge inklusive Ganzkörperbildgebung. Bei letzterer handelt es sich um ein Untersuchungsverfahren, bei dem der gesamte Körper von Kopf bis Fuß ohne Einsatz von Röntgenstrahlung untersucht wird. Angewandt wird diese Methode vor allem bei der Radiologie von Krebs und Gefäßerkrankungen sowie in der Vorsorge.

Computertomografie (CT)
Im Rahmen des Projekts „Radiologie 2020“ wurde ein 256-Zeilen-Spiralcomputertomograf installiert, der in kürzester Zeit bei geringster Strahlendosis präzise Schnittbilder des menschlichen Körpers liefert. Das Gerät ermög­licht in der Notaufnahme des Marienhospitals Untersuchungen von Kopf bis Fuß in wenigen Sekunden – gemeinsam mit dem bereits vorhandenen 64-Zeilen-Computertomografen. Die Strahlendosis wird durch spezielle Dosisreduktionsprogramme um bis zu 80 Prozent verringert.

PET-Computertomografie (PET-CT)
Seit Februar 2009 steht in Kooperation mit dem Medizinischen Versorgungszentrum ein moderner PET-CT zur Verfügung (PET = Positronen-Emissions-Tomografie). Mit ihm können vor allem Tumoren optimal lokalisiert und dargestellt werden.

Interventionen/Therapie

Interventionelle Radiologie
Unter der Interventionellen Radiologie versteht man bildgestützte diagnostische oder therapeutische Maßnahmen, die oftmals eine Operation ersetzen. Zu den Routineverfahren dieses Fachbereichs zählen seit Jahren perkutane (perkutan = durch die Haut) Gefäßeingriffe bei Patienten mit Schaufensterkrankheit oder Tumorerkrankungen, perkutane Drainagen und Gewebeentnahmen sowie Verfahren der minimal-invasiven Schmerztherapie.
    Seit 2013 wird zum Entfernen von Uterusmyomen ein nicht-operatives Verfahren eingesetzt, die sogenannte MR-gesteuerte fokussierte Ultraschalltherapie (MR-HIFU). Das Marienhospital bietet das Verfahren als einziges Krankenhaus im Großraum Stuttgart bzw. Südwestdeutschland an.

Therapeutische Maßnahmen

Zu den Maßnahmen, die im Marienhospital angeboten werden, gehören:
  1. Erweiterung und Verschluss von Blutgefäßen (u. a. Verschluss der Gebärmutter-Schlagader)
  2. Entfernen von Uterusmyomen mittels MR-gesteuerter fokussierter Ultraschalltherapie (MR-HIFU)
  3. perkutane Gewebeentnahme sonografisch, CT- und MRTgesteuert
  4. perkutane Ableitung und Wiederherstellung von Gallengängen
  5. perkutane Entfernung von Fremdkörpern
  6. regionale Tumortherapie
  7. TIPS-Anlage
  8. Unterbrechung der Nervenleitfähigkeit und Schmerztherapie
  9. Venenportimplantation

Zum Herunterladen

Hier können Sie verschiedene Artikel zur Radiologie abrufen, die in der Patientenzeitschrift „marien“ erschienen sind (nach Aktualität gelistet).

Operationen völlig ohne Skalpell und Schnitte (PDF, 142 KB). Erschienen in Ausgabe 1/2013

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Lungenkrebs-Screening für Raucher? (PDF, 262 KB). Erschienen in Ausgabe 2/2012

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Telefonaktion mit Prof. Zähringer (PDF, 278 KB). Erschienen in Ausgabe 4/2011

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Ausbildungszentrum Interventio­nelle Radiologie (PDF, 188 KB). Erschienen in Ausgabe 1/2011

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Neuartige Blutgefäßstütze (PDF, 181 KB). Erschienen in Ausgabe 4/2010

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Einsatz medikamentenbeschichte­ter Ballonkatheter (PDF, 190 KB). Erschienen in Ausgabe 1/2010

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Herzkranzgefäße schonend per CT untersuchen (PDF, 216 KB). Erschienen in Ausgabe 1/2010

Artikel lesen >

Computertomografie im Marienhospital (PDF, 195 KB). Erschienen in Ausgabe 2/2009

Artikel lesen >

Medizin-technische Großgeräte im Marienhospital (PDF, 189 KB). Erschienen in Ausgabe 1/2009

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Detailliertere und schnellere Aufnahmen mit dem neuen MRT (PDF, 552 KB). Erschienen in Ausgabe 1/2008

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Die Schaufensterkrankheit – Behandlungsmöglichkeiten im Marienhospital (PDF, 220 KB). Erschienen in Ausgabe 2/2006

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