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Musiktherapie

Ansprechpartnerin

Margarete Schnaufer-Kraak, Musiktherapeutin

Margarete Schnaufer-Kraak
Musiktherapeutin

Die allgemeine Definition für Musiktherapie lautet: Musiktherapie – als eine Form der Psychotherapie – verwendet die universelle Sprache der Musik als zentrales Medium in der Behandlung. Mit und in der Musik finden die wesentlichen Prozesse statt, die seelische Bedürfnisse und Störungen ebenso erfahrbar machen wie Potenziale, die dem Patienten zur Verfügung stehen (Quelle: Praxisfelder der Musiktherapie , Herausgeber: Musiktherapeutischer Arbeitskreis Stuttgart). Ausgangsbasis ist eine respektvolle und achtsame therapeutische Beziehung, in der Vertrauen gedeihen kann.

Ebenen des musiktherapeutischen Prozesses

Je nach individueller Zielsetzung kann eine musiktherapeutische Behandlung ausschließlich auf der musikalisch-atmosphärischen Ebene erfolgen oder aber das prozessuale seelische Geschehen des Musikerlebens wird im therapeutischen Gespräch reflektiert, sodass bisher unbewusst gebliebene Inhalte – ungeschlossene seelische Gestalten, die nach Integration drängen – der bewussten Verarbeitung zugänglich werden. Darüber hinaus kann Musik als transzendierende Kraft zu einem sehr hilfreichen Medium in der Sterbebegleitung werden.

Zielgerichtete musiktherapeutische Interventionsformen

Musiktherapeutische Interventionsformen unterscheiden sich zielgruppenspezifisch. Wichtig sind in der palliativen Arbeit folgende:
  1. das Spielen gewünschter Musikstücke, intuitives improvisiertes Musizieren für Patienten und gemeinsames Musikhören;
  2. Lieder singen;
  3. klanggeleitete Hypnose, Klangmeditation und Klangmassage;
  4. freie Improvisation.
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