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Institut für Pathologie

Team

Dr. med. Hans-Ulrich Markmann, leitender Oberarzt des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Dr. med. Hans-Ulrich Markmann
Leitender Oberarzt
Facharzt für Pathologie
hans.markmann@vinzenz.de

Dr. med. Theodor Wagner, leitender Oberarzt des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Dr. med. Theodor Wagner
Leitender Oberarzt
Facharzt für Pathologie
theodor.wagner@vinzenz.de

Ellen Altvater, Sekretärin des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Ellen Altvater
Sekretärin
Telefon: 0711 6489-2784
Telefax: 0711 6489-2791
pathologie@vinzenz.de

Stephanie Büscher, Sekretärin des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Stephanie Büscher
Sekretärin
Telefon: 0711 6489-2784
Telefax: 0711 6489-2791
pathologie@vinzenz.de

Dr. med. Mechthilde Bauer, Fachärztin des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Dr. med. Mechthilde Bauer
Fachärztin für Pathologie
mechthild.bauer@vinzenz.de

Evgeny Gins, Assistenzarzt des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Evgeny Gins
Assistenzarzt
evgeny.gins@vinzenz.de

Michaela Verim, leitende Medizinisch-Technische Assistentin des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Michaela Verim
Leitende Medizinisch-Technische Assistentin
michaela.verim@vinzenz.de

Michaela Khalil, Zytologieassistentin des Instituts für Pathologie am Marienhospital Stuttgart

Michaela Khalil
Zytologieassistentin
michaela.khalil@vinzenz.de

Den Arbeitsschwerpunkt der Pathologie am Marienhospital bildet die Untersuchung von Organ-, Gewebe- und Zellpräparaten, die Patienten für einen diagnostischen Befund entnommen werden. Vor allem die intraoperative Schnellschnittdiagnose – etwa bei unklaren Tumorerkrankungen – erweist sich hier für die Behandlung von Patienten als sehr vorteilhaft. Durch die enge räumliche Zusammenarbeit liegt die Gewebediagnose bereits nach 10 bis 15 Minuten vor. Der betreffende Patient bleibt solange unter Narkose; eine zweite OP wird ihm damit in der Regel erspart.
    Auch klinische Sektionen werden im Institut vorgenommen. In den letzten Jahren spielen außerdem immunhistochemische und molekularpathologische Analysen eine immer größere Rolle.
    Das Institut für Pathologie besteht seit 1990 am Marienhospital.

Leistungsspektrum

Die Pathologie ist für folgende Aufgabenbereiche zuständig:

Gewebeuntersuchungen

Es werden alle Gewebeuntersuchungen durchgeführt. Normalerweise liegen zwischen der Gewebeentnahme und der mikroskopischen Begutachtung rund 24 Stunden.

Intraoperative Schnellschnittdiagnose

Zum Beispiel bei unklaren Tumorerkrankungen. Die Gewebediagnose erfolgt hier bereits nach 10 bis 15 Minuten. Ablauf: Das während einer Operation entnommene Gewebe oder Organ wird durch Eis gekühlt und von einem Boten rasch in die Pathologie gebracht. Der Patient bleibt in dieser Zeit narkotisiert. Das unfixierte Gewebe wird umgehend tiefgefroren, mit dem Gefriermikrotom geschnitten und eingefärbt. Anschließend wird das Präparat unter dem Mikroskop begutachtet. Das Ergebnis entscheidet über die weitere Vorgehensweise der Operateure.

Orientierte Aufarbeitung von entnommenem Gewebe

Zum Beispiel bei Brust- und Gesichtstumoren. Der Operateur markiert eine bestimmte Stelle des Präparats. Mit sehr aufwändigen Schnittserien lassen sich dann genaue Angaben zur Tumorausdehnung machen. Der Eingriff oder Gewebedefekt soll so möglichst klein gehalten werden.

Klinische Sektionen

Im Marienhospital werden – bei Einverständnis der Angehörigen – auch Obduktionen vorgenommen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Todesursache unklar ist. Klinische Sektionen sind unter anderem wichtiger Bestandteil der Aus- und Weiterbildung von Gesundheits- und Krankenpflegern sowie von Medizinstudenten.

Immunhistochemische Analysen

Hier findet vor allem eine enge Zusammenarbeit mit dem Brustzentrum im Hause statt. So kann der Pathologe zum Beispiel feststellen, ob das entnommene Gewebe einer Brustkrebspatientin über bestimmte Hormonrezeptoren verfügt oder nicht. Dies ist für die nachoperative Behandlung von großer Bedeutung.

Zytologie

Hier werden an einzelnen Zellen und Zellgruppen Diagnosen gestellt. Die Zellen werden durch Punktion oder Abstrich gewonnen, gefärbt und anschließend unter dem Mikroskop beurteilt. Es handelt sich hier in erster Linie um eine Screening-Methode.

Ausstattung

Histologisches Labor

Für die Untersuchung von Gewebe-, Organ- oder Zellpräparaten werden in der Pathologie folgende Geräte eingesetzt:

  • 2 Gefriermikrotome (Kryostate)
  • für die intraoperative Schnellschnittdiagnose
  • 6 Mikrotome
  • 2 Einbettautomaten
  • 2 Färbeautomaten
  • Eindeckautomat

Immunhistochemisches Labor

Immunfärbeautomat

Zytologisches Labor

  • Zytozentrifuge
  • Immunzytologie

Bildanalysesystem

  • zur digitalen Vermessung von Zellen und Zellkernen
  • digitales Dokumentationssystem

Anschluss an das medizinische Dokumentationssystem ORBIS

  • elektronische Patientenakte

Qualitätssicherung

Seit 2000 nehmen die Leiter der Pathologie an einem Qualitätszirkel des Bezirks Nord-Württemberg teil. 15 bis 20 Pathologen aus verschiedenen Instituten und Praxen treffen sich zweimal jährlich, um sich gegenseitig in der eigenen Arbeit zu kontrollieren und zu bewerten.
    Außerdem beteiligt sich das Institut regelmäßig an Qualitätskontrollen im Zuge der freiwilligen Zertifizierung des Marienhospitals und ist in den interdisziplinären Tumorkonferenzen vertreten. Auch externe Fortbildungen werden wahrgenommen.
    Prinzipiell müssen alle angefertigten Schnittpräparate mindestens zehn Jahre lang archiviert werden.

Kontakt

Institut für Pathologie

Marienhospital Stuttgart
Böheimstraße 37
70199 Stuttgart
Sekretariat
Telefon: 0711 6489-2784
Telefax: 0711 6489-2791
pathologie@vinzenz.de

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