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Gefäßerkrankungen im Bild

Halsschlagader: eingerissen (1+2) oder verengt (3)

Duplexsonografische Aufnahme einer eingerissenen Gefäßwand der Halsschlagader (Carotisdissektion) im Querschnitt. Gründe für das Einreißen (Pfeil) können Bluthochdruck, Gefäßentzündung oder angeborene veränderte Zusammensetzungen der Gefäßwand sein.
Farb-duplexsonografische Aufnahme einer eingerissenen Gefäßwand der Halsschlagader (Carotisdissektion) im Längsschnitt
Farbduplexsonografische Aufnahme einer hochgradig verengten Halsschlagader (Carotisstenose) im Längsschnitt. Eine solche Engstelle (Pfeil) muss frühestmöglich erkannt werden, um einen Schlaganfall zu verhindern.

Bauchschlagader: Einriss der Gefäßwand

Duplexsonografische Aufnahme einer eingerissenen (Pfeil) Gefäßwand der Bauchschlagader (Aortendissektion) im Querschnitt. Dies ist eine absolut lebensbedrohliche Erkrankung, da die Bauchschlagader platzen kann.
Duplexsonografische Aufnahme einer eingerissenen (Pfeil) Gefäßwand der Bauchschlagader (Aortendissektion) im Längsschnitt
Farb-duplexsonografische Aufnahme einer eingerissenen (Pfeil) Gefäßwand der Bauchschlagader (Aortendissektion) im Längsschnitt

Riesenzellarteriitis: entzündliche Erkrankung der Arterien

Farb-duplexsonografische Aufnahme einer entzündlichen Arterienerkrankung (Riesenzellarteriitis) im Querschnitt. Hier zeigen sich typische Veränderungen der Gefäßwände. Die mittlere Muskelschicht der Arterien (Media) und auch die außen liegende (Externa), sind von Entzündungszellen und Riesenzellen durchsetzt.
Farb-duplexsonografische Aufnahme einer Riesenzellarteriitis im Längsschnitt. Die innerste Gefäßwand weicht auf. Es entstehen Thromben, welche die Arterie verengen. Die elastische Struktur der Gefäßwand geht verloren. Im Duplexbild zeigen sich die entzündlichen Veränderungen (Vaskulitis) als typischer dunkler Streifen (sogenannter „Halo“), der das Gefäß umgibt (Pfeil). In diesem Fall ist die Halsschlagader betroffen.

Verschiedene Krankheitsbilder: u.a. durch Diabetes bedingt

Kompressionssonografische Aufnahme einer tiefen Beinvenenthrombose (TBVT) im Querschnitt. Links: Mit „weißem Material“ gefüllte Beinvene (1), links daneben die Beinarterie (2). Rechts: Schallkopf übt Druck auf die Vene (1) aus. Eine gesunde Vene ließe sich komplett wegdrücken, also komprimieren – bei einer tiefen Beinvenenthrombose wie hier gelingt das jedoch nicht.
Ein Charcotfuß – benannt nach dem Erstbeschreiber – ist eine typische Spätkomplikation des Diabetes mellitus. Hier kommt es zu einer kompletten Zerstörung der Fußknochen, wobei der Betroffene keine Schmerzen empfindet. Das Bild zeigt einen besonders schlimmen Fall.
Diabetisches Fußsyndrom (DFS). Auslöser sind zuckerbedingte Gefäß- und Nervenschäden, wodurch die Wunden meistens nicht schmerzen. Die Folge ist – wie hier – ein komplettes Absterben von Teilen des Fußes. Die schwärzlich aussehende Zehe musste amputiert werden.
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