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Urogynäkologie – Harnverlust, Blasen- und Senkungsbeschwerden, Beckenbodenschwäche

Sprechstunde

Um die Wartezeiten für unsere Patienten zu verkürzen und für jeden Patient genügend Zeit zu haben, führen wir Terminsprechstunden. Patienten werden darum gebeten, unter den angegebenen Rufnummern einen Termin im Voraus zu vereinbaren.

Blasen-Sprechstunde (Urogynäkologie)

Donnerstag 8.30–15.00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung
nur mit gültigem Überweisungsschein einer/s Frauenärztin/-arztes
Telefon: 0711 6489-2383
Ansprechpartnerin: Oberärztin Demirdelen, Chefarzt PD Dr. Hofmann

Ansprechpartner

Beyhan Demirdelen, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhospital Stuttgart

Beyhan Demirdelen
Oberärztin
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
beyhan.demirdelen@vinzenz.de

PD Dr. med. habil. Manfred Hofmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhospital Stuttgart

PD Dr. med. habil. Manfred Hofmann
Chefarzt
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
manfred.hofmann@vinzenz.de

Zusatzqualifikationen:
  • Fakultative Weiterbildung „Gynäkologische Onkologie“
  • Fakultative Weiterbildung „Spezielle operative Gynäkologie“
  • Fakultative Weiterbildung „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“
  • Ultraschallqualifikation „Brustdrüse“, „weiblicher Genitaltrakt“ und „Fetaldiagnostik“
  • Zertifikat „Prüfarzt“
  • Fachkundenachweis „Rettungsdienst“ (Notarzt)

Blasenleiden und Beckenbodensenkungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Frau. Fast 40 Prozent aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens betroffen. Diese Erkrankungen können die Lebensqualität stark beeinflussen und werden trotzdem häufig aus Scham verschwiegen, obwohl in fast allen Fällen eine Korrektur und nachhaltige Zustandsverbesserung erzielt werden kann.

Warum sind gerade Frauen besonders häufig betroffen?

Die Harnröhre der Frau ist relativ kurz, und der Beckenboden muss im Rahmen von Schwangerschaften große Belastungen verkraften. Außerdem sinkt der Östrogenspiegel nach den Wechseljahren. Dies führt dazu, dass die Bindegewebselastizität abnimmt und die Schleimhaut samt Muskulatur dünner werden. Dadurch wird der Halteapparat der Harnblase und die elastische Ausspannung der Scheidenwände geschwächt.

Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Entbindung und Belastungsinkontinenz. Reine Belastungsinkontinenz tritt nach Vergleichsstudien auf bei:
  • 5 Prozent der Frauen, die nicht geboren haben
  • 7 Prozent nach Kaiserschnittentbindung
  • 12 Prozent nach vaginaler Entbindung

Diagnose- und Behandlungsspektrum

  • ärztliche Untersuchung und Beratung
  • Ultraschall der Beckenorgane und der Harnblase einschließlich Perinealsonografie
  • Blasenspiegelung
  • Urodynamische Messung (Druckmessungen in der Harnblase und der Harnröhre)
  • Kernspintomografie
  • Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Biofeedback
  • medikamentöse und hormonelle Therapie
  • Inkontinenzoperationen (u. a. TVT, TVT-O in Lokalanästhesie, nachjustierbare Bänder, Faszienzügelplastiken, konventionelle Blasenhebungsoperationen, Injektionstherapien in die Harnröhre (Bulkamid®)
  • Senkungsoperationen mit und ohne Netzeinlagen (teilweise auch minimal-invasiv bzw. laparoskopisch, streng individualisiert)
  • vaginale Fistelverschlussoperationen

Bei Problemfällen arbeiten wir selbstverständlich auch mit unseren konsiliarisch tätigen Urologen und mit den Experten unserer neurologischen Klinik zusammen.

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