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Leistungsspektrum

Ambulante Schmerzmedizin

Damit Sie sich in unserer Sprechstunde vorstellen können, müssen Sie zuerst einen Termin vereinbaren und eine gültige Überweisung von Ihrem Hausarzt oder behandelnden Facharzt mitbringen. Zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie bitte unser Sekretariat.
    Nach Eingang Ihrer Anfrage werden Sie von uns umgehend wegen eines persönlichen Termins benachrichtigt. Abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild werden wir versuchen, Ihnen schnellstmöglich zu helfen. Insbesondere für Patienten mit Tumorschmerzen oder akuten Schmerzen bestehen minimale Wartezeiten.
    Bitte besprechen Sie mit dem überweisenden Arzt, welche Vorbefunde und Berichte für uns relevant sein könnten und senden Sie uns diese per Fax oder per Post vorab zu (Röntgenbilder, Computer- und Kernspintomografien möglichst als CD-ROM). Die Sprechstunde findet im Marienpark in unmittelbarer Nähe des Marienhospitals statt.

Stationäre Schmerzmedizin

Akutschmerzdienst

Um akute Schmerzzustände nach Operationen oder Verletzungen zu behandeln, bieten wir unterschiedliche Verfahren mittels „Schmerzkatheter“  (Regionalanalgesieverfahren) und „Schmerzmittelpumpen“ (patientenkontrollierte Analgesie oder PCA) an. Der Akutschmerzdienst sichert eine Rund-um-die-Uhr-Therapie von Patienten, die mit solchen Verfahren versorgt sind. Dabei werden sie – in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten der Schmerzmedizin und Anästhesiologie – von speziell ausgebildeten Fachpflegekräften („Painnurses“) betreut.
    Ziel der akuten Schmerztherapie ist es, die Schmerzen angemessen zu lindern und zu vermeiden, dass die Schmerzen chronisch werden.

Stationäre multimodale Schmerztherapie

Für Patienten mit chronischen Schmerzen bieten wir eine stationäre multimodale Schmerztherapie an. Als moderne und fachübergreifende Therapieform berücksichtigt sie ein ganzheitliches Schmerzentstehungsmodell, das sogenannte bio-psycho-soziale Modell. Die Behandlung der Patienten erfolgt durch ein multiprofessionelles Team, das sich aus den Mitarbeitern der Schmerzmedizin, der Klinik für Psychosomatische Medizin, der Abteilung für Physio- und Ergotherapie sowie aller anderen beteiligten Fachkliniken zusammensetzt.
    Während der stationären Behandlung finden regelmäßig Teambesprechungen statt. Dort werden Therapiemaßnahmen und Therapieziele für jeden Patienten individuell festgelegt und im Verlauf immer wieder neu angepasst. Diese intensive interdisziplinäre Betreuung trägt in besonderem Maße zum Behandlungserfolg bei.

Wissenswertes zur stationären Aufnahme

Die Betten für die stationäre multimodale Schmerztherapie befinden sich im 5. Stock des Gebäudes St. Paul (P5). Vor der Aufnahme auf Station wird zuerst die Therapie-indikation (sog. Assessment) überprüft. Diese findet nach festgelegten Kriterien statt und wird nur durch einen Arzt mit der Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie vorgenommen. Das Assessment kann in unserer Sprechstunde oder im Rahmen einer konsiliarischen Beratung durch unsere Schmerztherapeuten erfolgen.
    Stimmt der Arzt der Therapieindikation zu, wird der  betreffende Patient für die stationäre Aufnahme eingeplant und telefonisch über den genauen Aufnahmetermin  unterrichtet.
    Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu garantieren, bitten wir darum, am Aufnahmetag um 8.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 0711 6489-2496 anzurufen und sich nochmals die Aufnahme bestätigen zu lassen. Bei positivem Bescheid sollte sich der Patient schnellstmöglich auf unserer Station einfinden (Gebäude St. Paul, Ebene P5). Bequeme Kleidung und Badesachen sind mitzubringen.

Konsiliardienst

Für stationäre Patienten aller Fachkliniken unseres Hauses ist eine schmerztherapeutische Beratung (Konsil) verfügbar. Für die Anmeldung ist der Stationsarzt zuständig.

Weitere therapeutische Angebote

Folgende Schmerzformen werden in unserem Schwerpunkt behandelt:
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Phantom- und Stumpfschmerzen
  • Neuropathische Schmerzen
  • Komplexes Regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
  • Ischämische Schmerzen
  • Tumorschmerzen
Je nach Lokalisation, Ursache und Chronifizierungsgrad stehen unterschiedliche schmerztherapeutische Behandlungsmethoden zur Verfügung. Dazu gehören:
  • Systemische medikamentöse Schmerztherapie
  • Lokalanalgesieverfahren (Nerveninfiltrationen)
  • rückenmarknahe und periphere Regionalanalgesieverfahren, auch über Katheter
  • Triggerpunktinfiltration
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
  • Sympathikusblockaden, sonografisch oder CT-gesteuert
  • Infiltrationsbehandlung an Wirbelgelenken, Beckengelenken und Nervenwurzeln
  • Vorbereitung für invasive Neuromodulationsverfahren
  • örtliche (topische) Behandlung mit Capsaicin-Pflaster
  • epidurale und intrathekale Opioidtherapie
  • Verödung einer schmerzauslösenden Metastase mittels HIFU-Magnetresonanztherapie

Information

Faltblatt: Schmerzbehandlung nach der Operation

Wie die nachoperative Schmerzbehand­lung im Marien­hospital erfolgt, können Sie hier einsehen bzw. sich herunterladen (PDF-Datei, 96 KB).

Faltblatt lesen >
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