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Intensivmedizin

Die Klinik für Anästhesiologie betreibt in eigener Verantwortung die interdisziplinäre operative Intensivstation mit 11 Betten. Zu den speziellen Aufgaben des Intensivmediziners zählen Überwachung und Therapie von Störungen der Organsysteme. Das heißt:

  • im Bedarfsfall differenzierte künstliche Beatmung bei massiv beeinträchtigter Eigenatmung
  • Herz-Kreislauf-Überwachung/Therapie bis hin zu Organersatzverfahren mit modernster Technik
  • die Durchführung künstlicher Ernährung über Venenkatheter und Sonden
  • die Korrektur von Ungleichgewichten im Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Hormonhaushalt
  • Therapie mit Blut- und Plasmaprodukten
  • das Erkennen von Infektionen und die Therapie mit Antibiotika

Die operative Intensivstation stellt das innerklinische Reanimationsteam und wird im Schichtbetrieb besetzt. Eine Voraussetzung für eine optimale Therapie ist, Störungen rechtzeitig zu erkennen, gegebenenfalls einen unserer zahlreichen Spezialisten hinzuzuziehen und die verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zu koordinieren.
    Selbstverständlich werden unterschiedlichste Verfahren der komplexen Akutschmerztherapie (z. B. mit patientenkontrollierten Verfahren) angewendet einschließlich unterschiedlicher Regionalanästhesieverfahren wie thorakale oder lumbale Katheterperiduralanästhesie.

Zentrum für Schwerbrandverletzte

Als eines von zwei Zentren Württembergs betreuen wir drei sterile, klimatisierte, in die operativer Intensivstation integrierte, Spezialeinheiten zur Versorgung von Schwerbrandverletzten. Das Zentrum für Schwerbrandverletzte, eines von 24 in Deutschland, besteht am Marienhospital seit 1983. Es wird interdisziplinär unter der Leitung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin geführt.

Intermediate Care Station

Zu unserer Klinik gehört des Weiteren eine fachübergreifende Intermediate Care Station mit 22 Betten. Dabei handelt es sich um eine Überwachungsstation, die hinsichtlich der Versorgung zwischen einer Intensiv- und einer normalen Station liegt. Das gesamte Spektrum des kardiopulmonalen Monitorings und der Schmerztherapie wird auch hier angeboten.

Besuch auf der Intensivstation

Der Besuch von Angehörigen auf der Intensivstation sollte nach Absprache erfolgen, da die pflegerischen und ärztlichen Tätigkeiten viel Zeit in Anspruch nehmen und somit lange Wartezeiten entstehen können. Das Team der Intensivstation ist jederzeit telefonisch erreichbar, um – unter Berücksichtigung der Auflagen des Datenschutzes – Angehörigen Auskünfte zu erteilen und Fragen zu beantworten. Aus rechtlichen Gründen können Auskünfte nur an Angehörige weitergegeben werden, die dem Intensivteam persönlich bekannt sind.
    Alle unsere Mitarbeiter verfolgen trotz der medizinisch-technisch anspruchsvollen Tätigkeit das Ziel einen vertrauensvollen, freundlichen und persönlichen Umgang mit dem Patienten und den Angehörigen sicher zu stellen, die Würde zu achten und den mutmaßlichen Willen des Patienten zu respektieren

Information

Faltblatt: Intermediate Care Station (IMC)

Alle wichtigen Informationen rund um die Intermediate Care Station erhalten Sie hier auf einen Blick (PDF-Datei,
199 KB).

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