Schrift     Kontrast   Drucken   Schließen  

Diabetisches Fußsyndrom, Ulcus cruris und komplexe Wunden des Beines

Durch die enge Verzahnung der Disziplinen und Kombination der nachfolgend genannten Therapiemöglichkeiten kann oft eine vollständige Heilung erreicht bzw. eine Amputation verhindert oder so gering wie möglich gehalten werden.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei offenen Beinen oder Füßen sind unter anderem:

operativ
  • arterieller Bypass zur Durchblutungsverbesserung bei pAVK
  • interventionelle Aufdehnung/Stent bei pAVK (Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie)
  • Entfernung von Krampfadern
  • operative Therapie des Fußskeletts zur Druckentlastung (z. B. Umstellungsosteotomie), durchgeführt von Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Hautverpflanzung
  • Lappenplastik, durchgeführt vom Zentrum Plastische Chirurgie
  • Entfernung von abgestorbenem Gewebe (Nekrektomie, Debridement, Jetlavage, Shaving)
konservativ
  • medikamentöse Behandlung der Risikofaktoren in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Innere Medizin I (Angiologie)
  • Diabetes mellitus: Einstellung, durchgeführt vom Zentrum für Innere Medizin I
  • medikamentöse Einstellung von Nervenerkrankungen (Polyneuropathie) in Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie
  • medikamentöse Therapie bei Gefäßentzündungen (Vaskulitis), Zentrum für Innere Medizin II (Rheumatologie)
Wundverbände
  • durchgeführt durch speziell ausgebildete Wundtherapeuten
  • moderne Wundbehandlung mit z. B. Hydrocolloidverbänden, Vakuumschwammtherapie, Madentherapie (= biochirurgische Wundtherapie)
Medizinische Hilfsmittel
  • Kompressionsbehandlung bei Krampfadern und chronisch venöser Insuffizienz
  • orthopädisches Schuhwerk zur Druckentlastung (Orthopädiemechaniker)
  • Prothesenversorgung (Orthopädiemechaniker)
© Marienhospital Stuttgart 2018. Alle Rechte vorbehalten | Home | Suchen | Impressum | Datenschutz | Haftungsausschluss | Sitemap